LKH: SPÖ fordert Überprüfung durch Landesrechnungshof

LR Kaiser: Vorwürfe gegen Wetzlinger genauestens prüfen. Mehr Einfluss auf Personalfragen gefordert.

Klagenfurt (SP-KTN) - Die heute in der Aufsichtsratssitzung der Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft (KABEG) erhobenen Vorwürfe durch Vorstand Dieter Mandl in Bezug auf den kaufmännischen Direktor des LKH Klagenfurt seien laut Kärntens Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser genauestens zu prüfen. Kaiser schlägt vor, dass der Landesrechnungshof als objektives Kontrollorgan die mündlich vorgetragenen Vorhalte nach schriftlicher Übermittlung genauestens überprüfen solle und diese Prüfung vorrangig zu behandeln sei. "Weiters forderte die SPÖ-Fraktion im Aufsichtsrat die Anhörung Direktor Wetzlingers im KABEG-Aufsichtsrat, weil damit die Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht nicht notwenig sei", erklärt Kaiser. Auf Basis der Prüfung des Landesrechnungshofes seien dann weitere Schritte zu überlegen.

"Trotzdem ist die Vorgehensweise von Professor Mandl zu kritisieren und nicht zu tolerieren. War es notwendig, Patienten und Mitarbeiter mit der wochenlangen Heimlichtuerei zu verunsichern? Wäre es in einem so sensiblen Bereich wie der Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung nicht besser und möglich gewesen, dem Aufsichtsrat von Anfang an reinen Wein einzuschenken?", fragt sich Kaiser.

Angesichts der Aussagen Dieter Mandls, wonach er Schlüsselpositionen im Krankenanstaltenverbund "mit Leuten seines Vertrauens" besetzen will, sei die für das BZÖ mit Mandls Herrn und Meister Jörg Haider leider übliche orange Diffamierungs- und Rübe ab-Politik selbsterklärend. "Auch die heute erhobenen Vorwürfe können nicht darüber hinweg täuschen, dass es Dieter Mandl und Jörg Haider primär um eine orange Einfärbung des Gesundheitswesens in Kärnten geht", so Kaiser, der als zuständiger Krankenanstaltenreferent deswegen erneut mehr Einfluss in personal- und besoldungsrechtlichen Fragen innerhalb der KABEG fordert.

Es dürfe nicht sein, dass ein Vorstand wie Mandl auf Kosten der Patienten- und Mitarbeitersicherheit zum willfährigen Erfüllungsgehilfen eines machtversessenen orangen Politikers werde.

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