Öllinger zu Pflege: Im Wahlkampf scheint plötzlich vieles möglich zu sein

Weg mit Vermögensgrenze und Angehörigenregress - Menschen brauchen leistbare Angebote

Wien (OTS) - "Im Wahlkampf scheint plötzlich vieles möglich zu sein, was ÖVP und SPÖ bisher blockiert haben", wundert sich der stv. Klubobmann und Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger. "Unzählige Anträge der Grünen auf Erhöhung des Pflegegeldes oder der Aufhebung der Vermögensgrenze wurden von ÖVP und SPÖ gemeinsam abgelehnt. Offensichtlich musste die Koalition aufgelöst werden, damit sich die Parteien ein bisserl anstrengen."

Die Grünen unterstützen den Plan, das Pflegegeld zu erhöhen, so Öllinger. Das allein reicht aber nicht aus: "Vermögensgrenze und Angehörigenregress müssen abgeschafft werden. Wir brauchen aber auch Österreichweit einheitliche Pflege- und Betreuungsangebote, die sich alle Menschen leisten können." Die gibt es jetzt nicht und das wird auch durch eine 5%-ige Erhöhung des Pflegegeldes nicht anders werden. "Ein menschengerechtes Pflege- und Betreuungsangebot kostet Geld. Die Politik muss das akzeptieren und es bereitstellen", fordert Öllinger:
"Alles andere hieße, die Betroffenen im Stich zu lassen und auf den St. Nimmerleinstag zu vertrösten."

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