FPÖ-Familiensprecher Hofer: Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherstellen!

Wien (OTS) - "Wie eine Studie zu Geburtenentwicklung und Familienpolitik in Europa bestätigt, ist Österreich dank Rot-Schwarz auch in diesem Bereich ein Hinterbänkler", erklärt FPÖ-Familiensprecher NAbg Norbert Hofer. Hauptproblem und damit Hauptgrund für weiter sinkende Geburtenzahlen sei, so die Studienergebnisse, die Unvereinbarkeit von Kindern und Beruf, von Familie und Karriere.

"Genau darum geht es aber", führt Hofer aus. "Verantwortungsvolle Familienpolitik hat die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu gewährleisten. Um für Eltern eine echte Wahlfreiheit zwischen Kinderbetreuung und beruflichem Engagement erreichen zu können, muss etwa das Kinderbetreuungsgeld weiterentwickelt werden."

Hier bringe die FPÖ konkrete Lösungsansätze ein, betont Hofer: "Heute erhalten die Familien das Kinderbetreuungsgeld meist nur für 30 Monate. Grund dafür ist, dass ein Elternteil das Kinderbetreuungsgeld nur 30 Monate beziehen darf und der zweite Elternteil in vielen Fällen die restlichen sechs Monate nicht in Anspruch nehmen kann."

Auch für Alleinerzieher sei das bestehende Modell ein echter Nachteil, weil kein Partner zur Verfügung stehe, der weitere 6 Monate zugunsten des Kindes in Anspruch nehmen könnte. "Das muss sich ändern", fordert Hofer, der abschließend festhält: "Außerdem sind Zuverdienstgrenzen zu streichen und die arbeitsrechtliche Karenz ist auf drei Jahre auszuweiten."

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