Österreichisch-Saharauische Gesellschaft präsentiert neue Informationsplattform zur Westsahara

Wien (SK) - Die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft verstärkt ihre Informationstätigkeit und präsentierte dazu heute die neue Website www.oesg.ws. Ziel ist es, die österreichische Bevölkerung verstärkt über den Westsahara-Konflikt und die aktuelle Situation in den von Marokko seit mehr als 30 Jahren besetzten Gebieten zu informieren. Für die Vorsitzende der Gesellschaft, die SPÖ-Europaabgeordnete Karin Scheele, ist dies ein wichtiger Beitrag im Kampf um das Selbstbestimmungsrecht des saharauischen Volkes: "Es darf nicht sein, dass die internationale Gemeinschaft den Mantel des Schweigens über diesen untragbaren Zustand legt. Dem muss entgegengewirkt werden." Dieses Anliegen wird in Österreich auch von zahlreichen Prominenten wie beispielsweise Erika Pluhar, Karl Blecha, Barbara Prammer, Volker Kier, Ulrike Lunacek oder Erwin Lanc unterstützt. ****

Das Angebot der Homepage erstreckt sich von Informationen über die Österreichisch-Saharauische Gesellschaft, Grundsätzlichem zur historischen Entwicklung bis hin zu aktuellen Aktivitäten - sowohl international als auch in Österreich. Überdies wird über die Menschenrechtslage in der Westsahara berichtet und anhand von konkreten tragischen Beispielen dokumentiert. "Die Saharauis versuchen seit 1975 ohne Gewalt eine politische Lösung herbeizuführen. Trotz verschiedenster Bemühungen gibt es kein Entgegenkommen Marokkos. Statt Dialog setzt Marokko auf Repression", so Karin Scheele am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Scheele setzt sich als Mitglied des Europäischen Parlaments und als Vorsitzende der Intergruppe Westsahara für die Rechte der Saharauis ein. (Schluss) sw/vs

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