Frauenberger: Tipps für den Urlaub mit Hund, Katz und Co

Veterinäramt informiert über Einreisemodalitäten für Tiere

Wien (OTS) - Urlaubszeit ist Reisezeit. Für all jene die ein Haustier haben, stellen sich dabei viele Fragen: Welches Tier kann in den Urlaub mitgenommen werden und was ist dabei zu beachten, bzw. welcher vierbeinige bzw. gefiederte Freund bleibt lieber zu Hause und wie bzw. wo ist das Tier dann optimal versorgt? Dazu Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger: "Wir haben daher gemeinsam mit dem Veterinäramt der Stadt Wien ein paar wichtige Tipps und Infos zusammengestellt, wie sowohl für die TierbesitzerInnen als auch für die liebsten Hausgenossen schöne, erholsame Ferien mit viel Spaß garantiert sind. Leider werden gerade in der Urlaubszeit, Tiere von verantwortungslosen Menschen immer wieder ausgesetzt. Großes Tierleid ist dabei die Folge. Daher gilt, wer sich ein Tier anschafft hat die Pflicht, für die entsprechende Pflege und Haltung auch während der Ferien zu sorgen."

Hunde sind gerne mit dabei - Mitnahmen von Hunden bei Flugreisen genau abklären

Einen Hund mit in die Ferien zu nehmen ist grundsätzlich zu begrüßen. Hunde sollen so häufig wie möglich mit ihrem Besitzer zusammen sein. Ans Autofahren sollte man Hunde langsam gewöhnen. Sollte eine anfängliche Scheu vor dem Autofahren bestehen, kann diese mit Hilfe eines Kauknochens oder eines Spielzeuges leicht überwunden werden.

Folgende Kriterien muss man aber beachten:

o Darauf achten, dass der Hund im Auto sicher untergebracht ist. Kleine Hunde sind im Fußraum am besten geschützt, größere Hunde gehören nach Möglichkeit in den Fond des Wagens, gesichert durch ein stabiles Hundegitter oder durch eine Transportbox. Zusätzlich werden im Handel spezielle Sicherheitsgurte für Hunde angeboten. o Regelmäßige Pausen einlegen, um dem Tier die Möglichkeit zur Bewegung zu geben. o Besonders in der warmen Jahreszeit muss der Hund regelmäßig trinken.

Flugreisen mit Hunden sollten gut überlegt werden. Flugreisen bedeuten großen Stress für die Tiere, auch die Akklimatisierung an die oft doch völlig andere Umgebung am Urlaubsort kann problematisch werden. In jedem Fall sollte mit der Fluglinie rechtzeitig abgecheckt werden, ob der Hund in der Passagierkabine mitreisen darf oder ob er im Gepäckraum untergebracht werden muss. Pro Flug kann auch nur eine begrenzte Anzahl von Hunden mitgenommen werden.

Katzen bleiben lieber zu Hause

Katzen möchten in der Regel lieber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Am besten man/frau fragt Bekannte oder FreundInnen, ob sie während der Abwesenheit das Tier betreuen würden. Das heißt:
Mindesten einmal täglich füttern, die Katzentoilette regelmäßig säubern und auch die Zeit aufzubringen, mit der Katze zu spielen. Wenn es nicht anders geht, kann man/frau das Tier auch einer Tierpension anvertrauen. In diesem Fall unbedingt die Adresse und Telefonnummer des Tierarztes hinterlassen um sicherzustellen, dass im Fall der Fälle das Tier von einem Tierarzt behandelt wird, der dieses bereits kennt.

Kleine Heimtiere brauchen Pflege - viele Zoofachgeschäfte übernehmen die Urlaubsbetreuung

Auch kleine Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Chinchilla und Vögel sind für Urlaubsreisen wenig geeignet. Für diese Tiere sollten ebenfalls Pflegepersonen ausfindig gemacht werden, die bereit sind, die Pfleglinge samt Käfig bei sich aufzunehmen. Wichtig ist die umfassende Information der Urlaubsvertretung über die Futterzusammensetzung, Futtermenge, Fütterungszeiten etc.. Speziell bei kleinen Heimtieren übernehmen auch viele Zoofachgeschäfte die Urlaubsbetreuung. Aquarianer und Terrarianer sind im jedem Fall auf eine Urlaubsvertretung angewiesen. Allerdings muss diese Person mit der oft komplizierten Aquarien- und Terrarientechnik vertraut sein.

Auslandsreisen erfordern Vorbereitung - über Bestimmungen genau informieren

Für das Reisen mit Heimtieren innerhalb der Europäischen Union genügt in der Regel der Europäische Heimtierausweis mit dem Eintrag einer gültigen Tollwutimpfung. Diesen stellt der Tierarzt aus. Zusätzliche Auflagen gelten derzeit noch für Großbritannien, Irland und skandinavische Staaten. Für Länder außerhalb der EU gelten für Hunde, Katzen und Heimtiere unterschiedliche veterinärbehördliche Einreisebestimmungen. Auch die Wiedereinfuhr nach Österreich unterliegt gesetzlichen Regelungen. Aber auch einige organisatorische Aspekte sind bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. So verfügt zum Beispiel nicht jeder Flughafen über einen permanenten grenztierärztlichen Dienst. Dies kann zu Verzögerungen und Schwierigkeiten bei der Einreise führen.

Über die Einreisemodalitäten der Staaten der Europäischen Union und der meisten Urlaubsländer informiert das Veterinäramt Wien unter der Telefonnummer der Tierschutz-Helpline 4000/8060. Auf der Homepage www.tierschutzinwien.at des Veterinäramtes sind unter dem Button "Reisen mit Heimtieren" die aktuellen Bestimmungen für 46 beliebte Urlaubsländer alphabetisch aufgelistet. (Schluss) gph

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