Neue BundesrätInnen angelobt Wechsel bei MandatarInnen aus Tirol und aus Oberösterreich

Wien (PK) - In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurden fünf neue MandatarInnen angelobt. Stefan Zangerl (Liste Fritz), Anneliese Junker, Elisabeth Greiderer (beide V) und Hans-Peter Bock (S) vertreten das Land Tirol, Johannes Peinsteiner (V) verstärkt die oberösterreichische Delegation in der Länderkammer. Zusammen mit den Genannten wurde, als fünfter Tiroler Bundesrat, auch Georg Keuschnigg (V) angelobt; er gehörte dem Bundesrat bereits von 1999 bis 2002 an und war von 2002 bis 2006 Abgeordneter zum Nationalrat.

Johannes Peinsteiner wurde am 7. Oktober 1961 in Bad Ischl geboren. Nach einer Lehre als Fernsehelektriker machte er sich als Fotograf selbständig und engagierte sich daneben früh in der JVP. 1991 zog er in den Gemeinderat von St. Wolfgang ein, vier Jahre später wurde er dort Vizebürgermeister. Seit 1996 amtiert Peinsteiner als Bürgermeister der Tourismusgemeinde, seit 2007 ist er zudem Obmann der ÖVP in Gmunden.

Im Bundesrat will Peinsteiner vor allem die Anliegen der Heimatregion vertreten, er möchte aber auch den öffentlichen Nahverkehr stärker im Fokus der Politik wissen. Privat hat der verheiratete Vater zweier Söhne ein etwas extravagantes Hobby, er begeistert sich für die Fliegerei. Kulinarisch liebt er es bodenständiger, er mag Schweinsbraten und Bier. Sein liebstes Reiseziel ist der Gardasee.

Anneliese Junker wiederum erblickte am 25. Dezember 1954 in Innsbruck das Licht der Welt. Nach einer Bürokauffraulehre trat sie 1973 eine Stelle als Buchhalterin an, seit 1998 steht sie eine Beautysalon vor. Schon 1992 vertrat sie ihre Partei im Gemeinderat von Rinn, 1999 zog sie in den Tiroler Landtag ein, der sie nun in den Bundesrat entsandte. Dort will sie sich vor allem mit Fragen der Aus- und Weiterbildung sowie mit Wirtschafts- und Verkehrsthemen befassen.

Privat mag Junker, die verheiratet ist und zwei Kinder hat, Berge und Seen, in ihrer Freizeit geht sie gerne Wandern oder Schifahren, zudem liest sie bevorzugt Krimis.

Die am 12. Juni 1960 in Kufstein geborene Elisabeth Greiderer begann ihre Karriere als Rezeptionistin im elterlichen Hotel, ehe sie nach der Geburt ihrer Tochter eine eigene Fahrschule eröffnete, wo sie seitdem ihren Mitbürgern beibringt, wie sie ein Auto zu lenken haben.

2003 zog die Vertreterin der "Frauen in der Wirtschaft" in den Tiroler Landtag ein, seit 2004 ist sie zudem Gemeinderätin in Lienz. Wirtschaftsfragen sollen dementsprechend auch im Mittelpunkt ihrer Arbeit im Bundesrat stehen. Privat ist Greiderer verheiratet, sie erwärmt sich für Stelze und gespritzten Apfelsaft. Gerne reist sie in die Toskana, zudem zählt sie Schifahren und Spazieren zu ihren Hobbys. Greiderer kocht auch gerne und hegt ein Faible für antike Philosophen wie Seneca.

Hans-Peter Bock wurde am 26. Januar 1957 in Fließ in Tirol geboren. Der gelernte Bautechniker, der 27 Jahre derselben Firma die Treue hielt, zog 2003 in den Tiroler Landtag ein. In die Politik gebracht hat ihn Bruno Kreisky, dessen Politik Menschen wie Bock, der elf Geschwister hat, eine weitergehende Ausbildung ermöglichte. Kreisky ist denn auch Bocks Vorbild, ebenso wie der ehemalige SP-Mandatar Walter Guggenberger. Chancengleichheit und gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Reichtümer sind Bock denn auch im Bundesrat ein wichtiges Anliegen, doch auch in der Energie- und Verkehrspolitik gedenkt er sich einzubringen.

Privat ist Bock verheiratet und Vater dreier Töchter, von denen ihn eine schon zum Großvater gemacht hat. Bock zieht es gerne hinaus in die Natur, vor allem Seen haben es ihm angetan, doch er sieht sich auch als begeisterter Städtetourist. Mit Tennis, Fußball und Schifahren gestaltet Bock seine Freizeit eher sportlich.

Der parteilose Bundesrat Stefan Zangerl, der in Altpräsident Andreas Khol sein politisches Vorbild sieht, wurde am 31. August 1952 in Innsbruck geboren. Dort absolvierte er auch das Gymnasium, ehe er nach der Matura in den Landesdienst eintrat, wo er bis heute als Finanzbuchhalter tätig ist.

Der verheiratete Vater zweier Söhne war bislang politisch noch nicht tätig, privat erwärmt er sich für Lungenbraten, Bier und Italien. Mehr als "patriotische Pflicht" denn als Hobby sieht Zangerl seine Aktivität bei den Tiroler Schützen. (Schluss)

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