ÖOC übergeht Kärntner Sportler

LR Kaiser: Entscheidung gegen Fuchs ist bedauerlich und verlangt nach Aufklärung.

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit Bedauern reagierte heute, Montag, Kärntens Sportlandesrat Peter Kaiser auf die Nicht-Nominierung des Kärntner Kanuten Leopold Fuchs für die Olympischen Spiele im August in Peking. Obwohl sich Fuchs mit seinem 14. Platz bei der Wildwasser-EM im Canadier im Mai in Krakau als erster Österreicher überhaupt einen von nur zwei Quotenplätzen für die Olympischen Spiele gesichert hatte, wurde er vom Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) nicht nominiert, weil er nur ein nationales B-Limit schaffte. "Das Leopold Fuchs nicht dem mit 72 Sportlerinnen und Sportlern ohnehin kleinsten Olympischen Team seit Montreal 1976 (64 Sportler) angehört, andere Sportler ohne das Erreichen eines entsprechenden Limits aber offenbar sehr wohl berücksichtigt wurden, ist bedauernswert und verlangt nach Aufklärung", so Kaiser in Richtung ÖOC-Präsident Leo Wallner.

Es sei schade, dass das ÖOC hier päpstlicher als das Internationale Olympische Komitee IOC und gegen einen ambitionierten Sportler entscheide und damit eine Aufwertung einer ohnehin nicht so oft im medialen Rampenlicht stehenden Sportart wie dem Kanusport verhindert. "Etwas mehr Fingerspitzengefühl wäre bei solchen Entscheidungen von Seiten des ÖOC notwendig, zumal die Nominierung von Fuchs, als zweitem Kärntner, auch dem Sport in Kärnten einen weiteren Impuls gegeben hätte", so Kaiser.

Damit nimmt der Segler Nico Resch, dem Kaiser dazu die besten Glückwünsche übermittelt, als einziger Kärntner an den Olympischen Spielen in Peking teil.

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