Vilimsky: Faymann-Interview wird von riesengroßem Asfinag-Inserat begleitet - nur Zufall?

Jeder Vignetten-Käufer muß jetzt offenbar den Faymann-Wahlkampf mitfinanzieren!

Wien (OTS) - Manche Zufälle sind einfach zu unglaubwürdig. Da erklärt uns am Sonntag der Noch-nicht-Obmann der SPÖ auf zwei bunten Seiten in einer Tageszeitung die Welt und warum er, Faymann, schon 2009 eine Steuerreform will und einige Seiten weiter präsentiert sich die Asfinag ebenfalls auf einer Doppelseite. Der Beigeschmack ist jedenfalls ein bezeichnender und die FPÖ werde die Asfinag mit Sicherheit demnächst vom Rechungshof prüfen lassen, so heute der Generalssekretär und Verkehrssprecher der FPÖ, NAbg. Harald Vilimsky. ****
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Faymann, derzeit als Verkehrsminister ja durchaus mit der Asfinag und ihren Aufgaben vertraut, möge lieber darauf schauen, daß die Asfinag der Straßenerhaltung nachkomme, hier mit Steuergeldern Großseiteninserate zu finanzieren, zu dem offensichtlichen Zweck, den Herrn Minister in der Zeitung gut plazieren zu können. Seine, Faymanns, Vorgehensweise erinnere frappant an jene der orangenen Minister, die in den Jahren 2005 und 2006 mit Steuergeldern nur so um sich geschmissen haben und mittels Großseiteninseraten der drohenden Wahlniederlage entkommen wollten. Das hat damals nicht funktioniert und das wird auch diesmal nicht funktionieren. Es sei jedenfalls unzumutbar, daß die Autofahrer auf der einen Seite zum Kauf der Vignette de facto verpflichtet werden und die Asfinag unter Minister Faymann auf der anderen Seite Geld für völlig sinnlose Werbemaßnahmen beim Fenster hinaus wirft. Hier wird es jedenfalls noch ein Nachspiel geben, so Vilimsky abschließend. (Schluß)

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