Pensionistenverband für Vorziehen der Steuerreform auf 2009

Wirtschaftsminister soll Preisgesetz nutzen

Wien (SPW) - Der Pensionistenverband Österreich begrüßt die Forderung von Minister Werner FAYMANN, die Steuerreform auf 2009 vorzuziehen. "Die Pensionisten gehören zu den Hauptbetroffenen der Preissteigerungen. Eine rasche finanzielle Entlastung ist richtig und dringend notwendig", erklärte der Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreich, BM a.D. Rudolf EDLINGER, am Montag.****

Hauptanliegen des Pensionistenverbandes Österreich sind
- eine Ausweitung der Negativsteuer auf Pensionisten, wovon in erster Linie kleine Pensionen profitieren würden
- die Gleichstellung von Pensionisten- und Arbeitnehmerabsetzbetrag durch Wegfall der Einschleifregelung
- die Anerkennung von Pflegekosten als Außergewöhnliche Belastungen - und die Streichung der Umsatzsteuer auf rezeptpflichtige Medikamente.

Außerdem verlangt der Pensionistenverband eine Erhöhung des Pflegegeldes, Entlastungen für pflegende Angehörige, die Sicherstellung der Krankenkassenfinanzierung und kein Abrücken von der vereinbarten Vorziehung der Pensionsanpassung 2009 auf den 1. November 2008.

Empört ist Edlinger angesichts der hohen Inflation über Aussagen von Wirtschaftsminister Martin BARTENSTEIN, der in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich" Preisregelungen strikt ablehnt, obwohl der dazu die gesetzlichen Möglichkeiten hätte. "Grundnahrungsmittel, Medikamente und Energie sind überlebenswichtig und müssen leistbar sein. Ich fordere den Wirtschaftsminister dringendst auf, die gesetzlichen Möglichkeiten zur Preisregelung zu nutzen, die ihm das Preisgesetz gibt", so Edlinger. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001