VP-Korosec: Wien darf pflegebedürftige Menschen nicht weiter allein lassen

Wien (OTS) - "Wien muss die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung sofort auf die vom Minister geforderte Höhe anheben", reagiert LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, auf den Vorstoß von Sozialminister Buchinger, die Betreuung zu Hause stärker unterstützen zu wollen, als bisher. Dieser hatte eine Erhöhung der Förderung für selbstständige Pflegekräfte auf bis zu 530 Euro monatlich und für angestellte Pflegekräfte auf bis zu 1200 Euro monatlich vorgeschlagen. "Buchingers Einsicht kommt reichlich spät. Die Menschen benötigen dieses Geld schon seit Monaten. ", so die Vorsitzende des Wiener Seniorenbundes. "Wehsely hat die Nöte der Menschen bislang völlig verkannt", kritisiert Korosec die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin, die einen Ausbau der Förderung der 24-Stunden-Betreuung für Wien noch letzte Woche ausschloss.

Vermögensgrenze muss auch in Wien fallen

Der Entfall der Vermögensgrenze als Voraussetzung für die Förderung sei aber ebenso dringlich. "Es ist nicht einzusehen, warum Menschen, die ihr Leben lang gespart haben, in Wien dann zur Kassa gebeten werden sollten", argumentiert die Wiener Abgeordnete. Langfristig sei eine bundesweit einheitliche Lösung bei der 24-Stunden-Betreuung wünschenswert, viele Menschen bräuchten die Unterstützung jedoch bereits heute und könnten nicht noch Monate warten. "Wien war bei der adäquaten Förderung der 24-Stunden-Betreuung lange genug säumig", so Korosec abschließend.

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