FPÖ: Keine Vermögensgrenze bei Pflege und Betreuung!

Hofer: Wertanpassung bei Pflegegeld dringend notwendig

Wien (OTS) - Sozialminister Erwin Buchinger hat angekündigt, als Konsequenz aus dem Zwischenbericht der Evaluierung zur 24-Stunden-Betreuung Anpassungen bei der Förderhöhe vorzunehmen.

FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer fordert in diesem Zusammenhang eine Wertanpassung beim Pflegegeld, das mittlerweile inflationsbedingt ein Fünftel seines Wertes verloren hat.

Die FPÖ setzt sich außerdem für die Abschaffung von Vermögens- und Einkommensgrenzen ein: "Wir haben auch beim Pflegegeld keine Vermögensgrenze und das mit gutem Grund. Wer daheim gepflegt oder betreut wird, braucht Reserven, um das Haus instand halten zu können."

Hofer weist in diesem Zusammenhang auch auf den zu erwartenden bürokratischen Aufwand hin: "Diese Kontrollen sind überaus aufwendig, wie uns das bundesdeutsche Beispiel mit Hartz IV beweist. Sozialminister Buchinger hat außerdem bereits hingewiesen, dass er überhaupt auf Kontrollen verzichten will. Wozu also dann dieser Schildbürgerstreich?"

Wer auch bei kleinem Einkommen ein Leben lang spart, der ist, so Hofer, nach den Vorstellungen der SPÖ im wahrsten Sinne des Wortes der Blöde. Wer sein Geld für Schnaps und Zigaretten verwirkt, der kann sich jedoch der Unterstützung des Staates sicher sein. Was für eine Ungerechtigkeit.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001