LR Ackerl: Fekter brüskiert Landeshauptmann Pühringer - Bleiberecht für Arigona!

Innenministerin sollte sich der politischen Kultur ihres Herkunftslandes besinnen: Leben und leben lassen!

Linz (OTS) - Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl zeigt sich heute erschüttert darüber, dass die Oberösterreicherin Maria Fekter den kalten, herzlosen Kurs ihres Vorgängers im Innenministerium fortsetzt. "Ich bin entsetzt, wie schnell die neue Position die Innenministerin verändert und ihre politische Herkunft vergessen lassen hat!", so Ackerl. "Während der SPÖ-Vorsitzende Faymann den Vorschlag der oberösterreichischen Landesregierung aufgreift, verschließt sich die Frau Innenminister jeglicher menschlichen Regung und brüskiert ihren Parteikollegen Landeshauptmann Pühringer!"

Mit dem Wechsel Günther Platters in die Tiroler Landesregierung konnten die Menschen in diesem Land hoffen, dass mit der Oberösterreicherin Fekter zumindest ein Funken Gespür für Gerechtigkeit und Menschlichkeit im Innenministerium aufflackert und nicht mehr nur eiskaltes Kalkül und das Schielen nach Wählerstimmen am rechten Rand die Politik diktieren. Gerade ihre Herkunft und die Tatsache, dass die oberösterreichische Landesregierung eine deutliche Empfehlung in Richtung Bleiberecht für Arigona Zogaj und andere gut integrierte Familien abgegeben hat, nährten diese Hoffnung. "Aber nichts dergleichen, Maria Fekter macht auf 'eiserne Lady' und setzt den Kurs ihres Vorgängers unverändert fort!", so Ackerl. "Es ist schon ein eigenartiger Geist in der Wiener Herrengasse sein, der die dort amtierenden Minister menschliche Gefühle vergessen lässt und sogar so weit führt, dass die Freunde in der Heimat so vor den Kopf gestossen werden!" Ackerl empfindet das Verhalten und die Position Fekters nachgerade als persönliche Brüskierung von Landeshauptmann Pühringer, der den oberösterreichischen Weg in Flüchtlingsfragen -leben und leben lassen - entscheidend mit trägt. "Es sind aber nur die eigenen Parteikolleginnen und -kollegen, die den Vorschlägen Pühringers und seiner Landesregierung wieder und wieder nichts abgewinnen können!", so Ackerl abschließend. "Werner Faymann hingegen greift diese Vorschläge auf und zeigt damit, dass er nicht nur das Herz am rechten Fleck hat, sondern auch die Anliegen der Länder und Regionen und der darin lebenden Menschen ernst nimmt!"

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