Bauer: Ausbau des Fernwärme- und -kältenetzes wird nun umgesetzt - eine langjährige Forderung der SPÖ

Drei Millionen Tonnen CO2 können durch Leitungsausbau eingespart werden

Wien (SK) - "Es werden mit dem heutigen Beschluss im Nationalrat jährlich 60 Millionen Euro an Förderungen für den Ausbau des Fernwärme- und -kälteleitungsnetzes zur Verfügung gestellt", unterstrich SPÖ-Energiesprecher Hannes Bauer am Donnerstag im Parlament. "Damit wird eine langjährige umweltpolitische Forderung der SPÖ umgesetzt. Für den Klimaschutz bedeutet der Ausbau des Leitungsnetzes einen enormen Fortschritt, da dadurch jährlich drei Millionen Tonnen an CO2 eingespart werden können", so Bauer. ****

Anzumerken sei, dass nicht ausgeschöpfte Fördermittel im nächsten Jahr fortgeschrieben werden. Sie fallen nicht an das Finanzministerium zurück. "Die Förderungen werden als Investitionsförderungen vergeben, wobei im Gesetz ausdrücklich festgehalten ist, dass die Energieeffizienz erhöht werden soll, die Emmission von Luftschadstoffen verringert und durch die Errichtung von Kältenetzen der Stromverbrauchszuwachs für Klimatisierungen gedämpft werden sollen. Es sollen dadurch die bestehenden Wärme- und Abwärmepotenziale, insbesondere der Industrie, kostengünstig genutzt und der Fernwärmeausbau in den Ballungsräumen beschleunigt werden", berichtete Bauer.

"Pro Bundesland sind die Förderungen jährlich mit einer anteiligen Summe von maximal 24 Millionen Euro begrenzt. Das neue Wärme- und Kälteleitungsausbaugesetz leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktionsverpflichtung Österreichs im Zusammenhang mit der Einsparungsnotwendigkeit von CO2-Emissionen. Es ist eine Vervollständigung der Klimastrategie der Bundesregierung", schloss Bauer. (Schluss) gd/mm

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