Meinl Bank AG: Behauptungen im heutigen ORF-Mittagsjournal aus der Luft gegriffen Kommentare zeugen von geringem Sachverständnis der ungenannten Experten

Wien (OTS) - Der heutige Beitrag im ORF-Mittagsjournal zum Thema Meinl enthält erneut eine Ansammlung an unhaltbaren und absurden Behauptungen gegen die Meinl Bank.

So wird in dem Beitrag unter anderem behauptet, dass der MEL Deal zu platzen drohe. Dies entbehrt jeder Grundlage. Die Abwicklung der Transaktion verläuft wie geplant und das Closing wird innerhalb weniger Tage nach der Hauptversammlung am 16. Juli 2008 angestrebt, in der unverändert eine Stimmenmehrheit für die Transaktion erwartet wird.

Weiters wird vorgebracht, dass die rechtliche Konstruktion der MEL nach Ansicht von ungenannten Experten besonders kompliziert wäre. Dies ist schlichtweg falsch. Meinl European Land hat eine für europäische Immobiliengesellschaften durchaus übliche Struktur.

In dem Bericht wird ein Wirtschaftsprüfer zitiert, wonach 5 der 6 MEL-Vorstände im Einfluss der Meinl Bank stünden. Auch dies ist schlichtweg falsch. Das Thema einer Kontrollmöglichkeit der MEL durch die Meinl Bank wurde von der OeNB detailliert geprüft, die eindeutig feststellte, dass keine Beherrschung der MEL durch die Meinl Bank vorliegt.

Der gleiche Wirtschaftsprüfer hält es für auffällig, dass der Wert des Immobilienportfolios beim Börsegang geringer gewesen sei als der Wert der ausgegebenen Wertpapiere. Dies zeugt von einem grundlegenden Unverständnis. Wie aus den Bilanzen der MEL unschwer erkennbar ist, war MEL eine der wenigen Gesellschaften, die noch bis 2004 ihr Immobilienvermögen zu den niedrigeren historischen Anschaffungskosten ausgewiesen hat, wobei der Marktwert, wie ab 2005 vierteljährlich durch unabhängige, international renommierte Immobiliengutachter belegt, signifikant höher lag und liegt. Weiters streicht der Wirtschaftsprüfer heraus, dass wesentliche Immobilien der MEL verpfändet gewesen sind und MEL daher mit anderen Immobiliengesellschaften am Markt schwer vergleichbar wäre. Dies stellt ein weiteres Indiz für sein Unverständnis dar: Europäische Immobiliengesellschaften arbeiten ausnahmslos mit Fremdkapital und bei allen Gesellschaften ist ein Teil des Portfolios verpfändet. Es spricht vielmehr für die Qualität des Portfolios der MEL, dass sie eine der wenigen Gesellschaften in Europa ist, die sich seit 2006 über Anleihen ohne Verpfändung der Immobilien finanziert.

Der Gipfelpunkt der Absurdität ist die im Beitrag geforderte Hausdurchsuchung bei MEL durch österreichische Behörden. Der Sitz der MEL ist, wie hinlänglich bekannt, auf Jersey. MEL hat keinen Standort - und somit keine Unterlagen - in Österreich. MEL hat den österreichischen Behörden im Rahmen der Untersuchung über die Meinl Bank auf Anfrage der Meinl Bank geforderte Unterlagen im zumutbaren Umfang zur Verfügung gestellt, obwohl keine gesetzliche Verpflichtung hierfür bestand.

Überdies hat die FMA im Rahmen ihrer Untersuchungen bereits in Jersey Nachschau gehalten.

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