ARBÖ: Im Burgenland werden Abstandssünder verstärkt gestraft

Abstandmessgerät im Einsatz - An den Strichen könnt' ihr sie erkennen

Wien (OTS) - Im Burgenland, auf der S31 Schnellstraße und der A3 Südostautobahn können Autofahrer an manchen Strecken weiße Quadrate erkennen, direkt auf den Asphalt draufgemalt und in der Nähe von Autobahnbrücken. "Wer diese Stellen passiert, muss damit rechnen, dass auf diesen Strecken der richtige Abstand zum vorderen Fahrzeug kontrolliert wird", informiert Gabriele Rittenbacher vom ARBÖ Burgenland. Gerade in der letzten Zeit gab es vermehrt Organstrafen von 45 Euro, etwa auf der Höhe von Großhöflein.

Seit dem Vorjahr hat das Burgenland sich erstmals ein eigenes Abstandmessgerät angeschafft, das auf den strichlierten Autobahnabschnitten nun zum Einsatz kommt. Damit wird - von der Polizei von den Autobahnbrücken aus - kontrolliert, ob die Fahrzeuge den richtigen Abstand wahren. Und zwar jeweils auf einer 320m langen Strecke, wo die gennanten weißen Querbalken im Abstand von 160m zu sehen sind.

Wie kann man den richtigen Abstand auf die Schnelle überprüfen? Man fasst einen Gegenstand ins Auge, der sich am Autobahnrand befindet (eine Verkehrstafel, eine Brücke, ein Haus, Blumen) und an dem gerade das vordere Fahrzeug vorbeifährt. Dann zählt man langsam 21, 22, 23. Wenn man dann selbst diesen Gegenstand passiert, ist der Abstand in Ordnung. Ist man schon früher dort, ist der Abstand zu knapp. Eine andere Faustregel lautet: Geschwindigkeit mal drei dividiert durch zehn. Wer 93 km/h fährt (93 mal 3, dividiert durch 10=27,9 m) muss also 28 Meter Abstand halten.

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