Taxiverband: Schönreden der Euro grenzt schon an Realitätsverweigerung

In Wien gab es in den letzten Wochen volle Standplätze und leere Taxis

Wien (OTS) - "Wenn ich mir die Jubelmeldungen der letzten Tage
über unsere Branche ansehe dann interessiert mich schon, wer die großartigen Umsatzsteigerungen "erfahren" hat", wundert sich Karl Ramharter, Obmann vom Verband der österreichischen Autotaxiunternehmer, zu den Erfolgsmeldungen über das Geschäft der Taxiunternehmer. "In Wien gab es nämlich überfüllte Standplätze, weniger Fuhren und damit ein deutliches Minus im Geschäft".

Auf Grund des Verkehrs und der zahlreichen Sperren war es oft auch schwer, eine über Funk vermittelte Fahrt anzunehmen, da die Zeitvorgaben von drei bis fünf Minuten gar nicht zu schaffen waren. Außerdem war das Gros der Fahrten während der Euro ausschließlich kürzeste Strecken mit Fahrpreisen um die fünf Euro! Faktum ist, daß die Fußballfans nicht wirklich das Taxi als Verkehrsmittel benützt haben.

"Das Ausbleiben der Kongreßtouristen in Wien hat sich auf das Taxigeschäft negativ ausgewirkt. Scheinbar lügt sich hier so mancher sprichwörtlich in den Sack", so Ramharter weiter. "Wenn es in den Bundesländern ein besseres Ergebnis gegeben hat, so freut mich das für die betroffenen Kollegen. Auf Wien trifft das definitiv leider nicht zu", schloß Ramharter. (Schluß)
(gr)

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