SCHALLE zu Wirtschaftsbericht: Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmensgewinn rasch umsetzen

Mehrheit der Bevölkerung profitiert derzeit nicht von guten Wirtschaftsdaten

Wien (OTS) - BZÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. Veit Schalle sagte
heute zum Wirtschaftsbericht der Bundesregierung, dass Österreich nicht wegen sondern trotz der rot-schwarzen Regierung im internationalen Vergleich gut dastehe. Die heutigen Feierlichkeiten gespickt mit gegenseitigen Seitenhieben auf den "Koalitionspartner" seien jedenfalls mehr als entbehrlich. "Tatsache ist, dass die Bevölkerung unter der Rekordinflation massiv leidet und SPÖ und ÖVP bisher keine Maßnahmen zur Entlastung gesetzt haben. Immer mehr Menschen leben in Armut und haben nichts von den guten Wirtschaftdaten. Ziel muss es sein, dass die gesamte Bevölkerung, und hier insbesondere die kleinen und mittleren Einkommensbezieher, von der wachsenden Wirtschaft profitiert", so Schalle.

Schalle verlangt neben massiven Entlastungsschritten, wie einer sofortigen Lohn- und Einkommenssteuersenkung, der Steuerbefreiung von Überstunden sowie einem Teuerungsausgleich die rasche Umsetzung des BZÖ-Modells der Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmensgewinn. Durch die Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmensgewinn wären Einkommenszuwächse in Höhe eines 15. Monatsgehaltes zu lukrieren. "Während derzeit die Unternehmensgewinne in die Höhe schnallen, steigen die Gehälter der Mitarbeiter vergleichsweise minimal. Für die Menschen bleibt damit quasi nichts übrig. Durch eine Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn des Unternehmens wären in guten Jahren Lohnerhöhungen von bis zu 15 Prozent möglich. In Zeiten von Hochkonjunktur und Rekordgewinnen, die von den fleißigen Mitarbeitern der Unternehmen erarbeitet werden, ist es höchst an der Zeit, den Österreicherinnen und Österreichern ihren gerechten Anteil zukommen zu lassen."

Die Regierung solle eine solche Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter durch steuerliche Anreizte fördern. "Das BZÖ hat dieses Modell bereits 2006 präsentiert. Regierungsparteien und Sozialpartner haben darauf durchaus positiv reagiert - außer leeren Ankündigungen ist jedoch bisher nichts geschehen", kritisierte der BZÖ-Wirtschaftssprecher abschließend.

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