SP-Reindl: EURO 08 für Wien voller Erfolg, für Wiener ÖVP-Politik schwere Pleite

Niemand nimmt Wiener ÖVP selbsternannte Retterrolle der EURO 2008 ab - Behauptungen von VP-Anger-Koch Gipfel an Scheinheiligkeit

Wien (SPW-K) - "Es ist geradezu abenteuerlich, welchen Eiertanz
die Wiener ÖVP aufführt, um der Öffentlichkeit ihre Wandlung vom Saulus und Paulus und wieder zurück im Zusammenhang mit der EURO 2008 weiszumachen. Doch alle Wortakrobatik ist vergebens: Die Wiener ÖVP hat mit allen Mitteln versucht, die Stadt Wien im Zusammenhang mit der Fußballeuropameisterschaft schlecht zu machen - und steht nun vor den Scherben ihres oftmals angekündigten und nicht eingetroffenen Katastrophenszenarios", wies Montag der Sportsprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Mag. Thomas Reindl, die Ausführungen von VP-Gemeinderätin Anger-Koch zurück.

Es sei geradezu der Gipfel an Scheinheiligkeit, wenn nun die VP-Sportsprecherin die Behauptung aufstelle, nur Dank der ÖVP habe alles ohne Probleme über die Bühnen gehen können, führte Reindl weiter aus. Die ständigen Zwischenrufe und angeblichen Mahnungen Anger-Kochs und ihrer ParteifreundInnen wären so unnötig wie ein Kropf gewesen. Alles das, was die ÖVP um der Wählerverunsicherung Willlen angekündigt habe, sei, so der SP-Gemeinderat, nicht eingetroffen. "Weder ist die U 2-Verlängerung, wie von der ÖVP prognostiziert, nicht fertig geworden (VP-Gerstl:`Wien kann sich nicht noch eine sportpolitische Blamage leisten`), habe es ein Verkehrschaos (VP-Kenesei: ´SP-Stadtregierung will Verkehr zur EM 2008 lahm legen`, VP-Neuhuber: `Ringstraßensperre kann nur ein Witz sein`), noch ein Desaster bei der Sicherheit und im Gesundheitsbereich (VP-Korosec: ´Wiens Spitäler endlich für die EURO rüsten`) gegeben. Entgegen der ständig verbreiteten ÖVP-Ankündigungen ist die EURO 2008 nicht im Chaos (VP-Anger-Koch: ´Wien droht Chaos`, ´SPÖ bei EURO überfordert`) versunken, sondern ein Riesenerfolg und eine Pleite für die Wiener ÖVP geworden", hob Reindl hervor.

Hinsichtlich des von VP-Gemeinderätin Anger-Koch erhobenen Vorwurfs im Zusammenhang mit den Public Viewing-Zonen meinte Reindl, dass noch unmittelbar vor Start der EURO 2008 die Opposition von zu wenig Einrichtungen dieser Art gesprochen worden wäre. Nun kritisiere Frau Anger-Koch die ihrer Meinung nach zu geringe Auslastung der ergänzenden Fan-Zone Hanappi-Stadion. Reindl abschließend: "Wie widersprüchlich und damit unglaubwürdig die Wiener ÖVP auch beim Thema EURO 2008 agiert, unterstreicht die heutige Wortmeldung der VP-Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Stenzel, die allen Beteiligten höchstes Lob für ihre Arbeit (´Die verkehrstechnischen Maßnahmen funktionierten ebenso wie der Einsatzplan für die Sauberhaltung der Straßen, Plätze und Parkanlagen´) usw. gezollt hat. Wer hat nun Recht? Frau Anger-Koch oder Frau Stenzel? Die Wiener ÖVP wäre gut beraten, sich endlich für eine seriöse Wahl zu entscheiden", schloss Reindl. (Schluss)

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