Sanitätsversorgung im Ernst Happel Stadion: Wiener Rotes Kreuz zieht positive EM-Bilanz

Wien (OTS) - Mit dem Finale Deutschland - Spanien ist gestern
Abend nach 23 Tagen die EURO 2008 zu Ende gegangen. Nach dem letzten Match kann nicht nur ganz Spanien, sondern auch das Wiener Rote Kreuz eine erfolgreiche EM-Bilanz ziehen. Gemeinsam mit den Landesverbänden Niederösterreich und Burgenland und zusammen mit deutschen Kollegen war das Wiener Rote Kreuz für den gesamten Sanitätsdienst im Wiener Ernst Happel Stadion zuständig. Bei den insgesamt sieben EM-Spielen im Ernst Happel Stadion sorgten rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 5.700 Dienststunden für eine professionelle Sanitätsbetreuung ohne gröbere Zwischenfälle. Über diese positive Bilanz freut sich das gesamte Rotkreuz-Team.

Mit dem Ende der EURO 2008 ist auch einer der größten Einsätze, die das Wiener Rote Kreuz jemals hatte, beendet. Beim Finalspiel Deutschland - Spanien war der Besucheransturm auf das Ernst-Happel Stadion natürlich enorm. Sechs NotärztInnen und rund 100 SanitäterInnen wurden beim letzten Match eingesetzt, doch der Großeinsatz verlief wie die sechs Einsätze davor reibungslos. Der Stabschef der Einsatzleitung des Wiener Roten Kreuzes Karl-Dieter Brückner ist auf diese positive Bilanz stolz: "Unsere Planung und unsere Einsätze waren eine Punktlandung. Ich bin sehr glücklich und froh, dass die Europameisterschaft so erfolgreich verlaufen ist. Aus Rotkreuz-Sicht haben wir uns den Europameistertitel geholt!"

Deutsche und Österreicher im Finale

Den Großeinsatz im Happel Stadion führte das Wiener Rote Kreuz nicht nur gemeinsam mit den Landesverbänden Niederösterreich und Burgenland, sondern auch mit deutschen KollegInnen durch. Auch dieser gemeinsame Einsatz ist äußerst erfolgreich abgelaufen, freut Brückner: "Die Zusammenarbeit war ausgezeichnet. Wir sind in gemischten Teams zum Einsatz gegangen und haben über den beruflichen Austausch hinaus auch viele neue Bekanntschaften schließen können."

EM-Großeinsatz in der Verlängerung

Auch nach dem Schlusspfiff der EURO 2008 heißt es für das Rote Kreuz noch einige Tage Arbeit. Denn alles, was in den vergangenen drei bis vier Wochen aufgebaut worden ist, muss nun möglichst schnell wieder abgebaut werden. "Die Ausrüstung, um PatientInnenen zu versorgen, muss wieder in Kisten und Anhängern verstaut werden, es müssen Zelte abgebaut, Betten zurückgebracht und viele andere kleine Handgriffe gemacht werden, präzisiert Brückner. Was von der EURO 2008 bleibt, ist das gute Gefühl, einen Großeinsatz professionell geplant und erfolgreich durchgeführt zu haben."

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