Industrie zum Wirtschaftsbericht: Erfolgsgeschichte Österreichs geht weiter

IV-GS Beyrer: Industrie weiter Motor für Wachstum und Beschäftigung - Über 60% des Wohlstandes durch Export - Österreich muss verlässlicher europäischer Partner bleiben

Wien (OTS) - (PdI) - "Die ökonomische Erfolgsgeschichte Österreichs geht weiter", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer, heute, Montag, anlässlich der Präsentation des Wirtschaftsberichts 2008. Zwar wachse die österreichische Wirtschaft laut Prognosen 2008 noch deutlich stärker als der Schnitt der "alten" EU-Mitgliedstaaten und sogar stärker als der gesamte EU-Durchschnitt, "doch verdunkelt sich der Konjunkturhimmel 2009 bereits ganz deutlich. Daher gilt es umso mehr, nationale Hausaufgaben für noch mehr Wettbewerbsfähigkeit zu machen, konsequent pro-europäisch Haltung zu bewahren und nicht politische Nabelschau und Populismus zu betreiben", sagte der IV-Generalsekretär.

Beyrer betonte, durch den Wirtschaftsbericht werde auch der Kurs der stetig steigenden Anzahl global agierender heimischer Unternehmen bestätigt. "Mit diesem erfolgreichen Weg ist und bleibt die Industrie der Motor für Wachstum und Beschäftigung in Österreich." Die Industrie konnte 2007 sowohl ihren Nettoproduktionswert um 7,1 Prozent steigern, als auch die Beschäftigtenzahl erhöhen. Die Industrieinvestitionen stiegen 2007 sogar um 27,5 Prozent auf 6,2 Mrd. Euro. Die Hauptstütze der Industriekonjunktur war dabei wieder einmal der Export: "Bereits mehr als 60 Prozent des österreichischen Wohlstandes werden durch Exporte erwirtschaftet. Auch der Wirtschaftsbericht macht überdeutlich, welchen zentralen Stellenwert der Export für Österreich hat", betonte Beyrer. Der große Export-Erfolg Österreichs sei "der offensichtliche Beleg für die immer größere Vernetzung österreichischer Unternehmen mit Mittel- und Osteuropa". So haben die österreichischen Unternehmen bereits den Gegenwert von 15 Prozent des heimischen BIP im MOE-Raum investiert.

"Die Erfolgsgeschichte Österreich ist ohne die Erfolgsgeschichte Europa nicht denkbar", so Beyrer in diesem Zusammenhang. "Es ist somit unerlässlich, dass Österreich auch weiterhin ein stabiler und verlässlicher Partner in Europa bleibt - ansonsten drohen massive und gefährliche Vertrauensverluste bei unseren so wichtigen europäischen Partnern", warnte Beyrer. "Der Missbrauch des Themas 'Europa' schadet Österreich und seinen Bürgerinnen und Bürgern, ist somit verantwortungslos und wird daher von der Industrie auf das Schärfste zurückgewiesen", so Beyrer.

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