VP-Anger-Koch zur EURO 08: Kein Grund für SPÖ-Eigenlob

Wien (VP-Klub) - "Das Fest ist vorbei. Die EURO 08 ist Geschichte. Wien war für einen Monat Mittelpunkt der Sportwelt. Ein Ereignis dieser Größenordnung wird so schnell nicht mehr in Wien stattfinden. Nicht zuletzt dank der ÖVP Wien und unserer frühzeitigen Weckrufe in Richtung SP-Stadtregierung konnte alles ohne Probleme über die Bühne gehen. Die Fehler der SPÖ macht das aber nicht vergessen", zieht die Sportsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch, eine erste Bilanz über die vergangenen Wochen, die ganz im Zeichen des Fußballs standen.

Fan Zone Hanappi-Stadion - 7,3 Millionen Euro für 16.600 Fans

"Ganze 16.600 Fans verirrten sich in die Pseudo-Fanzone Hanappi Stadion, 13.000 davon beim Spiel Österreich gegen Deutschland. Der Rest verteilte sich auf drei Spieltage. Angesichts dieser beinahe unüberschaubaren Massen scheinen die 7,3 Millionen Euro, die investiert wurden, mehr als gerechtfertigt - zumindest aus Sicht der SPÖ Wien. Ein kleines Präsent an einen Parteifreund ist dabei leider nicht ganz auszuschließen, steht Freunderlwirtschaft in Wien doch an der Tagesordnung. Angesichts der derzeitigen Verfassung der SPÖ haben wir zwar Verständnis dafür, dass man sich die wenigen verbliebenen Freunde warm halten will, aber bitte nicht auf Kosten der Wienerinnen und Wiener. Diese werden sich für diese Steuergeldverschwendung auf ihre Art bedanken", so Anger-Koch, die Aufklärung darüber verlangt, wofür die Mittel tatsächlich verwendet wurden oder noch werden.

"Wieder einmal war man Ankündigungsweltmeister, während man bei der Umsetzung bestenfalls Regionalliganiveau hatte. Die Wirte auf der Fanmeile am Ring wissen ein Lied davon zu singen. Bitter mussten sie erkennen, dass die SPÖ allenfalls in der Produktion von Seifenblasen Weltspitze ist, bei der Umsetzung von Großereignissen jedoch überfordert. Dass eine EURO kein Maiaufmarsch ist, sollte man nun -wenn auch zu spät - selbst bei der SPÖ erkannt haben. Schuld am Fanmeilen-Debakel trägt aber selbstverständlich die böse UEFA", so Anger-Koch ironisch.

"Es bleibt zu hoffen, dass die Chancen der EURO trotz mangelnder Chancenauswertung durch die SPÖ genutzt werden konnten. Denn den Geist einer EURO kann nicht einmal die SPÖ vertreiben. Wir von Seiten der ÖVP Wien haben jedenfalls unseren Teil zum EM-Gelingen beigetragen. Für uns gab und gibt es nämlich, wenn es um die EURO geht, keine Kompromisse", schließt Koch.

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