Wohnsammelgaragen: NGO "Aktion 21" fordert Bürgerbefragung

Vor Garagenplanung verpflichtende Anrainerbefragung nach dem Modell Bacherpark

Wien (OTS) - Trotz erkennbarer gegenläufiger Entwicklungen und Herausforderungen für die Zukunft hält die Stadt Wien weiterhin an dem Modell Volksgarage fest. Nur das Etikett wurde nach einer Anzahl von "Pleiten" ausgewechselt - "Wohnsammelgaragen" heißen sie jetzt, wie schon vor Jahrzehnten, wieder. (Fast) alles bleibt, wie gehabt. Von Bürgerbeteiligung ist keine Rede.

Hatte Statdrat Schicker den Medien nicht die Vorgangsweise für die Zukunft vorgestellt: zuerst Bedarfsanalyse (nicht nur Erhebung der vorhandenen Stellplätze wie am Luegerplatz!), dann Machbarkeitsstudien und schließlich Anrainerbefragung nach einheitlichen Richtlinien? Aktion21 fordert die Anwendung dieser "Schicker-Doktrin" und keine neue Mogelpackung an den Menschen vorbei.

Bürgerbeteiligung auch im öffentlichen Verkehr

Wenig glaubwürdig ist ein populistischer Kniefall vor Leserbriefschreibern, wenn gleichzeitig die in Aussicht gestellte Befragung der betroffenen Bevölkerung zu der trotz heftiger Proteste der Bevölkerung eingestellten Staßenbahnlinie 21 wieder abgesagt wird (siehe: www.aktion21.at).

Der Verein "Aktion 21 - Pro Bürgerbeteiligung" ist ein Zusammenschluss vieler Wiener Bürgerinitiativen mit dem Ziel, echte partizipative Demokratie durchzusetzen und die Menschen wieder für eine aktive Lokalpolitik zu gewinnen.

Rückfragen & Kontakt:

Herta Wessely, Verein "Aktion 21 - Pro Bürgerbeteiligung"
www.aktion21.at, Tel.: 0676 303 97 99

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