AK: Neues System zur Anerkennung von Qualifikationen bringt mehr Durchlässigkeit ins Bildungssystem

Nationaler Qualifikationsrahmen soll Vergleichbarkeit und Transparenz bei Anerkennung von Qualifikationen sichern

Wien (OTS) - "Was zählt ist, ob jemand etwas kann und nicht, wie
er es gelernt hat. Diese neue Orientierung an Lernergebnissen statt an formalen Abschlüssen kann die Bildungssituation in Österreich grundlegend ändern", sagt die Leiterin des AK Bildungsbereichs Johanna Ettl. Mit dem geplanten Nationalen Qualifikationsrahmen für Österreich - für den heute die Begutachtungsfrist endet - sollen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen aus allgemeiner, beruflicher und Hochschulbildung in einem achtstufigen Rahmen zugeordnet werden. Die Bewertung soll nach einheitlichen Kriterien anhand des Lernergebnisses und nicht anhand des formalen Abschlusses erfolgen. Ettl sieht darin große Vorteile für die ArbeitnehmerInnen: "Die Ausbildungssysteme werden durchlässiger werden müssen. Sowohl der Wechsel zwischen Ausbildungen auf gleicher Ebene, zum Beispiel zwischen Lehre und berufsbildender mittleren Schule, als auch der Zugang zu höherwertigen Ausbildungen wird leichter, weil bereits Gelerntes anerkannt wird und nicht sinnlos wiederholt werden muss", so Ettl.

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