Faymann: "Wir wollen ein starkes und soziales Europa"

Sorgen der Menschen ernst mitnehmen - Bevölkerung in Entscheidungen mit einbinden

Wien (SK) - "Unsere Perspektive für die EU ist klar: Wir wollen
ein starkes Europa, wir wollen vor allem ein soziales Europa, das die Sorgen der Menschen erst nimmt", betonte der geschäftsführende SPÖ-Vorsitzende, Infrastrukturminister Werner Faymann am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Daher habe die SPÖ auch vorgeschlagen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Hinkunft stärker in die Entscheidungen der Europäischen Union mit eingebunden werden. "Denn damit bringen wir den Menschen die EU näher und informieren sie besser - was angesichts der enormen EU-Skepsis ein Gebot der Stunde ist", betonte Faymann am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Gerade weil die SPÖ für ein starkes, soziales Europa ist, soll die Bevölkerung in Hinkunft bei wichtigen Entscheidungen und Vertragsänderungen, die unser Land betreffen, das letzte Wort haben. Und darüber gebe es in der SPÖ auch einen breiten Konsens, wie die Wortmeldungen der Länderorganisationen, des Pensionistenverbands, der Gewerkschaft und des SPÖ-Europaabgeordneten Hannes Swoboda gezeigt haben. "Uns ist Europa zu wichtig, daher kann nach dem irischen Votum nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Denn für uns hat das europäische Projekt hat nur dann eine Zukunft, wenn die Bürgerinnen und Bürger es auch aktiv mitgestalten können", ist Faymann überzeugt. (Schluss) ps

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