LHStv. Leitner: Stopp der Lebensmittel-Preislawine!

Der Wirtschaftsminister soll endlich Nägel mit Köpfen machen

St. Pölten (OTS) - "Im Mai 2008 wurde in Österreich mit 3,8 % die höchste Preissteigerung seit 15 Jahren verzeichnet, betroffen sind vor allem Lebensmittel, die fast jeder braucht, wie Brot und Milch. Die Menschen merken nichts von Pensions- und Lohnerhöhungen, weil diese durch die aktuellen Teuerungsraten verpuffen", wiederholt Konsumentenschutzlandesrat LHStv. Dr. Sepp Leitner einmal mehr die Notwendigkeit von Entlastungsmaßnahmen. Zudem belegen Erhebungen der Arbeiterkammer, dass die Lebensmittelpreise in Österreich stärker ansteigen als in den anderen Ländern der Euro-Zone: Von 2006 auf 2007 wurde in Österreich ein Anstieg von 4,5 % verzeichnet, in der Eurozone ein Plus von 2,7 %.

"Ich frage mich, wie hoch die Preise noch klettern müssen, dass auch der Wirtschaftsminister endlich den Handlungsbedarf erkennt", unterstützt der Vorsitzende der SPÖ NÖ die AK, die jetzt mit einem Preisantrag die Notbremse gezogen hat: Die Interessensvertretung machte von ihrem Recht Gebrauch, einen Antrag auf eine Preisuntersuchung durch das Arbeits- und Wirtschaftsministerium zu stellen. Herausgefunden werden soll, ob die Preise für Brot, Teigwaren, Milch, Käse, Butter und Öle seit Dezember 2007 in Österreich stärker gestiegen sind als im internationalen Schnitt, analysiert werden muss natürlich auch die Ursache für diese Preisentwicklung. "Der Arbeiterkammer bleibt ja keine andere Wahl, als zu diesem Mittel zu greifen", so Leitner, der auch die Forderung nach der Verschärfung des Preisgesetzes befürwortet: "Wenn laut Gesetz bei ungewöhnlichen Preisentwicklungen zwar Maßnahmen zur Preisgestaltung ergriffen werden können, dafür aber keine Fristen gesetzt sind, dann ist es zahnlos."

Mit zahnlosen Gesetzen sei niemandem geholfen, Taten seien gefragt, fordert Leitner, dass der Wirtschaftsminister endlich aktiv wird, um Maßnahmen zum Stopp der Preislawine zu setzen: "Wenn sich die Menschen nichts mehr leisten können, leidet natürlich auch die Kaufkraft und damit der Wirtschafts-Standort - worauf wartet Minister Bartenstein?".

Rückfragen & Kontakt:

Litsa Kalaitzis
Mediensprecherin LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel: 0664 / 142 6073
presse@lhstv-leitner.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001