- 26.06.2008, 13:57:27
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Plassnik: "Wichtiger Partner Österreichs in der UNO"
Außenministerin ehrt Präsidenten der UNO-Generalversammlung, Srgjan Kerim
Wien (OTS) - "Wien als einziger Amtssitz der UNO in der EU hat
sich in den letzten Jahren zum Kompetenzzentrum für menschliche
Sicherheit entwickelt. Die hier ansässigen internationalen
Organisationen wie die Organisation für industrielle Entwicklungdie
internationale Atomenergiebehörde, die Organisation zum
Atomteststoppvertrag, das Büro zur Drogen- und
Kriminalitätsbekämpfung oder die Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa haben alle ein gemeinsames Ziel: Mehr
Sicherheit auf der Welt für jeden einzelnen von uns", so
Außenministerin Ursula Plassnik nach ihrem Treffen mit dem
Präsidenten der UNO-Generalversammlung, Srgjan Kerim.
"Wir haben es uns auch zum Ziel gesetzt, dass die internationalen
Organisationen in Wien neben der Freiheit von Furcht auch zur
Freiheit von Not beitragen. Denn Sicherheit ist die Basis für
Entwicklung. Und Entwicklung kann es ohne Sicherheit nicht geben", so
Plassnik. Dabei gelte es besonders den Beitrag von Frauen in
Entwicklungsprozessen zu stärken und sichtbar zu machen: "Frauen
müssen ermutigt und aktiv in die Entwicklungsprozesse eingebunden
werden. So habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Hälfte des
österreichischen Beitrags zum Wiederaufbau des palästinensischen
Flüchtlingslagers in Nahr el-Bared ausdrücklich für spezielle
Projekte zur Unterstützung von Frauen verwendet wird", so die
Außenministerin.
Die Außenministerin verlieh dem Präsidenten auch das "Große
Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik
Österreich": "Srgjan Kerim war in seiner Funktion als Präsident der
Generalversammlung für uns ein wichtiger Partner innerhalb der UNO.
Er hatte für unsere Anliegen immer ein offenes Ohr. Besonders im
Kampf gegen den Klimawandel und bei der Bekämpfung der weltweiten
Nahrungsmittelkrise war er ein bedeutender Verbündeter. Ihm ist
bewusst, dass die UNO der einzig geeignete Rahmen ist, um globale
Lösungen für globale Probleme zu finden. Denn nur hier werden auch
die Anliegen der am meisten betroffenen, aber am wenigsten
entwickelten Länder gehört und berücksichtigt", so Plassnik, die
schloss: "Ich hoffe, dass Srgjan Kerim Österreich auch weiterhin so
verbunden bleiben wird - nicht nur wegen seines Wiener Wohnsitzes".
Rückfragehinweis:
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