- 26.06.2008, 11:44:49
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Dressel: Weltweit Angebot an Suchtmitteln reduzieren
Stadt Wien begegnet lokalen Auswirkungen des globalen Problems mit erfolgreichem Maßnahmenmix
Wien (OTS) - "Weltweit konsumieren 200 Millionen Menschen illegale
Drogen", beschreibt der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel
anlässlich des Welttages gegen Drogenmissbrauch die internationale
Lage. "Der Drogenmarkt ist global, die Auswirkungen finden auf
lokaler Ebene statt. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation kann
man nur durch eine globale Zusammenarbeit erreichen. Einzelne Städte
sind hier machtlos, eine internationale Kooperation ist mehr
gefordert denn je." Dies gelte insbesondere für jenes Problem, dem
der Welttag gegen Drogenmissbrauch heuer gewidmet ist, den Anbau und
die Produktion von Suchtmitteln. Dressel: "Es ist ein wichtiges Ziel,
weltweit das Angebot an illegalen Suchtmitteln zu reduzieren."
Die Auswirkungen des globalen Problems bekommen vor allem die
Metropolen zu spüren. Auch wenn man das Problem auf lokaler Ebene
nicht alleine lösen könne, so könne man doch mit regionalen und
lokalen Maßnahmen die Nachfrage reduzieren und den Schaden begrenzen,
so der Wiener Drogenkoordinator. "Dabei setzt die Stadt Wien auf
einen Maßnahmenmix, der neben dem Schwerpunkt Prävention die
Kooperation mit der Polizei ebenso einschließt wie Beratungs- und
Behandlungseinrichtungen, eine Vielzahl niedrigschwelliger
Betreuungsangebote oder das erfolgreiche Substitutionsprogramm. Damit
ist es gelungen, die Situation rund um illegale Drogen in Wien, im
Gegensatz zu manchen anderen Großstädten, stabil zu halten, vieles
hat sich in den vergangenen Jahren verbessert."
Das wird von den BewohnerInnen der Bundeshauptstadt auch so
eingeschätzt. Dem aktuellen Suchtmittel-Monitoring zufolge, einer
regelmäßig durchgeführten IFES-Befragung, haben die WienerInnen
mehrheitlich nicht den Eindruck, dass die Drogenproblematik in Wien
in den letzten Jahren brisanter geworden ist, 15 Prozent nehmen sogar
einen positiven Trend wahr.
Der erfolgreiche "Wiener Weg" in der Drogenpolitik werde mit
einem klaren Ziel fortgesetzt, so Dressel: "Wir wollen erreichen,
dass so wenige Menschen wie möglich Drogen konsumieren und dass jene,
die davon nicht abzuhalten sind, so wenig Schaden wie möglich
nehmen." (Schluss) gk
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Dr. Gerhard Klein Pressesprecher Sucht- und Drogenkoordination Wien GmbH Tel.: +43 1 4000 87376 E-Mail: gerhard.klein@sd-wien.at
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