Yilmaz zu Ekici: "Wien Vorreiter in gelungener Integration"

Wien (SPW-K) - SP-Gemeinderätin Nurten Yilmaz wies heute Mittwoch die Vorwürfe von ÖVP-Gemeinderätin Sirvan Ekici, dass Wien in der Integrationspolitik nur Seifenblasen produziere, auf das Schärfste zurück. Ekici wolle, so Yilmaz, offenbar von der Debakelpolitik des scheidenden ÖVP Innenministers ablenken, der mit seinem Papier zur Integrationsstrategie und der darin enthaltenden Ansammlung an neuen Integrationshürden auf allen Ebenen abgeblitzt sei und sowohl ExpertInnen wie NGOs vor den Kopf gestoßen habe.

Im Gegensatz dazu orientiere sich Wien in der Integrationspolitik an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen, unterstrich Yilmaz, auch wenn Ekici das permanent ignoriere. Yilmaz nannte in diesem Zusammenhang die umfassenden, leicht zugänglichen und kostengünstigen Wiener Sprachkursangebote, die "Mama lernt Deutsch Kurse", die Spezialangebote für Jugendliche, um sie gezielt bei Ausbildung und Berufseinstieg zu unterstützen, sowie die Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von MigrantInnen, die ebenfalls höchste erfolgreich laufen. Ein besonderer Schwerpunkt liege auch auf der gezielten Förderung von Projekten, die das Zusammenleben, die gute Nachbarschaft unterstützen, erklärte die Abgeordnete.

Nicht nachvollziehbar ist für Yilmaz auch die Kritik Ekicis an der Umwandlung des Vereins interface in eine GmbH., um die Tätigkeiten des Vereins der Kontrolle der Opposition zu entziehen. Das Gegenteil sei der Fall, erklärte dazu Yilmaz. Die Struktur der GmbH garantiere auch weiterhin die bestmögliche Kontrolle durch den Gemeinderat. Yilmaz: "Interface ist eine gut funktionierende, eine anerkannte Einrichtung mit enorm großen know how in der praktischen Integrationsarbeit. Und es wird der ÖVP nicht gelingen, die wertvolle Arbeit dieses Vereins schlecht zu reden." Die neue Struktur mit den Schwerpunkten Jugendbildung/Jugendliche, Elternbildung und Elternarbeit sowie Beratungsstelle für Asylberechtigte sei sowohl inhaltlich als auch organisatorisch sinnvoll, bekräftige die SP -Abgeordnete. Interface sei, wie auch die zahlreichen anderen nicht zuletzt von ExpertInnen immer wieder als vorbildlich genannten Maßnahmen und Projekte ein weiteres Beispiel dafür, dass Wien in der Integrationspolitik die Nase vorn habe, schloss Yilmaz. (Schluss)

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