Tauschitz: U-Ausschuss Kärnten Werbung wird sich bereits nächste Woche intensiv mit Eurobewerbung befassen.

Klagenfurt (OTS) - "Der Untersuchungsausschuss Kärnten Werbung
wird sich nach dem Ende der EM 08 auch intensiv mit der Eurobewerbung seitens der Kärnten Werbung auseinandersetzen", gibt heute U-Ausschuss-Vorsitzender LAbg. Clubobmann Stephan Tauschitz im Anschluss an die fünfte öffentliche Sitzung des U-Ausschusses Kärnten Werbung bekannt. Bereits am kommenden Mittwoch, 2. Juli 2008, werden die Mitarbeiter der Projektstelle Euro 08 der Kärnten Werbung Jörg Schretter, Martin Dobelhammer sowie der ehemalige Fußballbeauftragte Franz Koloini als Zeugen vorgeladen. Die Vorladung dieser Zeugen wurde bereits vor längerer Zeit beschlossen. "Es war von Anfang an geplant, dass die Einvernahme der Zeugen hinsichtlich der Eurobewerbung erst nach der Durchführung der Spiele in Klagenfurt erfolgen soll. Aufgrund einer Hinterfragung seitens der BZÖ-Abgeordneten in der heutigen internen Sitzung ist", so Tauschitz "nochmals klargestellt worden, dass die Eurobewerbung selbstverständlich Gegenstand des U-Ausschusses ist". Als weitere Zeugen werden in den kommenden Sitzungen Giorgio Garafolo, sowie aufgrund der nunmehr aufgetauchten Vorwürfe auch Karl Heinz Petritz, Armin Kordesch, Franz Widrich, Helmut Prasch und nochmals Werner Bilgram als Zeugen vorgeladen.

Bei der heutigen Einvernahme war auffallend, dass der Kärnten Werbung Aufsichtsratsvorsitzenden-Stellvertreter Anton Wrann, die genaue Wertgrenze, ab welcher Genehmigungspflicht im Aufsichtsrat bestehe, nicht nennen konnte. Ebenso die Aussage des Zeugen Grossmann, der in der Kärnten Werbung für die konzeptive Bearbeitung des Projektes Wasserreich zuständig ist, wonach er zwar den verstorbenen Ehegatten der Abgeordneten Rossmann zwar gekannt habe, mit der Abgeordneten Rossmann selbst aber keinen beruflichen Kontakt hätte. "Dies ist insbesondere deshalb verwunderlich, weil sich die Abgeordnete Rossmann als Landestourismusdirektorin angeblich schwerpunktmäßig mit dem Projekt Wasserreich beschäftigt ist", hält Tauschitz fest. (Schluss)

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