Leitner: VP NÖ hat 160 Mio. Euro verspekuliert

NÖ Wohnbaugelder-Veranlagung ist zu riskant

St. Pölten (OTS) - "Insgesamt handelt es sich um einen Verlust von 160 Mio. Euro an öffentlichen Geldern, die Landesrat Sobotka durch Veranlagung der NÖ Wohnbaugelder verspekuliert hat", stellt der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner klar.

Die Verluste, kritisiert er, seien durch unruhige Börsen und durch einen eingebrochenen Immobilienmarkt entstanden. "Das heißt, das Landesvermögen von 4,2 Milliarden Euro aus verkauften Wohnbau-Darlehen - veranlagt in Aktien, Immobilien, Hedgefonds und vieles mehr - ist per 31.5. um vier Prozent weniger geworden", so Leitner.

Für ihn bedeute dies eine Kapitalvernichtung abseits sämtlicher demokratisch legitimierter Gremien und zu Lasten der NÖ SteuerzahlerInnen. Landesrat Sobotka erwarte bis Jahresende ein Zinsergebnis um die null Prozent. Damit werde das Kapital verringert und müsse ins Budget hineingespielt werden. "Offenbar war es nicht möglich, trotz profunder Investmentbanker auch nur annähernd eine Verzinsung zu erreichen, die man sogar mit einem ganz normalen Sparbuch bekommt!"

"Ich stelle mir vor, was man mit diesem Geld alles hätte bewerkstelligen können: Etwa die vieldiskutierte finanzielle Absicherung der sozialmedizinischen Dienste oder die Unterstützung der Rettungsorganisationen", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Sein Vorschlag: "Die NÖ Wohnbaugelder risikolos zu veranlagen. Das bedeutet zwar weniger Verzinsung, aber auch weniger Sorgen - und einen sorgsameren Umgang mit Steuergeldern! Oder die Veranlagung gänzlich aufzulösen und in dringend benötigte, sinnvolle Projekte in NÖ zu investieren."

Rückfragen & Kontakt:

Litsa Kalaitzis
Mediensprecherin LHStv.Dr.Sepp Leitner
Tel: 02742/2255-120
Tel. 0664/142 6073
presse@lhstv-leitner.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0002