Schulschluss - Die LehrerInnen nicht vergessen!

Psychologenverband fordert mehr SchulpsychologInnen

Wien (OTS) - Mehr schulpsychologische Betreuung auch für Lehrerinnen und Lehrer, das fordert Elfriede Wegricht vom österreichischen Psychologenverband. Wegricht: "Schulbeginn und Schulschluss bedeuten für Schulpsychologen Hochkonjunktur. Für Eltern und SchülerInnen gibt es gut gemeinte Empfehlungen, wie die Ferien nach eher missglückten Abschlüssen gestaltet werden können, wie Kinder für ihre Anstrengungen gelobt werden sollen, wie die Sommerpause zur Erholung zu gestalten wäre. An die Lehrer wird dabei selten gedacht."

LehrerInnen seien heute mehr denn je den ernormen Anforderungen des Lehrberufes ausgesetzt. Nicht alle seien den Entwicklungen gewachsen, insbesondere die fehlende Erziehung durch das Elternhaus nachzuholen, Aggressionen abzubauen, mit schwierigen Jugendlichen eine vernünftige Arbeitsbasis zu bilden, usw.

"Das ist kein Versagen, sondern eine normale Reaktion auf eine außerordentliche Situation, die manchmal lange andauern kann. Es ist keine Schande, Begleitung und Unterstützung anzunehmen, um aus einem Leistungstief wieder zu einer glückenden Tätigkeit zu gelangen", so die erfahrene Schulpsychologin Dr. Elfriede Wegricht.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) fordert schon seit längerem mehr SchulpsychologInnen an den Schulen, die kompetent Eltern, SchülerInnen und vor allem auch LehrerInnen bei der schulischen Arbeit unterstützen und begleiten können.

Wer die schulpsychologischen ExpertInnen sind, kann man bei der Help-line des BÖP unter 01 / 407 91 92 in Erfahrung bringen.

Rückfragen & Kontakt:

Berufsverband Österreichischer PsychologInnen
Mag. Monika Glantschnig
Tel: 01 / 407 26 71 / 17

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