Wiener Rechnungsabschluss - SP-Al-Rawi: "Wien setzt auf intelligente Mobilität!"

Wien (SPW-K) - "Weltweit stehen Städte vor ähnlichen Herausforderungen", sagte heute der Wiener SP-Gemeinderat Omar Al-Rawi in der Debatte zum Rechnungsabschluss im Wiener Gemeinderat. "Gerade der Bereich Stadtentwicklung und Verkehr nimmt dabei eine wichtige Rolle ein, den es geht hier um die spannende Aufgabe, die Stadt in ihre stadtplanerischen Elementen so zu gestalten, das sie für die nächsten Jahrzehnten eine gute Entwicklung nehmen kann. In erster Linie geht es dabei um die wachsenden Probleme des Verkehrs und um die Mobilität der BewohnerInnen dieser Stadt."

Wien setze dabei auf eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung wie Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung: "Verkehr vermeiden kann man durch eine mobilitätssparende Stadtentwicklung und Raumordnung, aber auch die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr zum Öffentlichen Verkehr oder zum Rad- und Fußgängerverkehr", so Al-Rawi. "Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs konnte in den letzten Jahren von 40 auf 34 Prozent reduziert werden."

Auch die Parkraumbewirtschaftung sei ein intelligentes und wirksames Instrument zur Verteilung der knappen Stellplätze und zur Reduktion des Autoverkehrs. "2007 wurde die Bewirtschaftungszeit in den Innenbezirken bis 22:00 Uhr verlängert und nach 21 Jahren die Parkgebühr angehoben", so Al-Rawi. "Parkgebühren erfüllen zwei Zwecke. "Verkehrsvermeidung und die Finanzierung von Projekten zur Erhöhung der Sicherheit."

Im Bereich Verkehrssicherheit laute das Ziel der Stadt "Vision Zero" - keine Toten im Straßenverkehr. "Dass wir am richtigen Weg sind, beweisen die vorhandenen Unfallzahlen: In absoluten Zahlen haben wir im Jahr 2007 um 155 weiniger verletzte Personen im Straßenverkehr zu verzeichnen, als im Jahr 2006",so Al-Rawi. "Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der verletzten Kinder um 7,3 Prozent zurückgegangen ist. Hauptfokus wird auch weiterhin die erfolgreiche Aktion "Schulwegpläne" sein - sie soll für alle Volksschulen erweitert werden!"

Wesentlich sei für Wien auch der Ausbau der Radwege: "Mit Ende 2007 weist das Wiener Radwegnetz eine Gesamtlänge von knapp 1100 km auf. Davon wurde 50 km Infrastruktur für den Fahrradverkehr im Jahre 2007 realisiert!" (Schluss)

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