APA verzeichnet 2007 Wachstum von 10,4 Prozent - Teil 2

APA mit stärkstem Wachstum seit 2000 - Letzter Jahresabschluss des Medienmanagers Wolfgang Vyslozil nach 25 Jahren APA - Umsatz seit 1983 verachtfacht

Wien (OTS) - Ein Vierteljahrhundert lang lenkte Wolfgang Vyslozil die Geschäfte der österreichischen Nachrichtenagentur. Anlässlich seiner letzten Generalversammlung legte er anhand von vergleichenden Zahlen den Wandel im Informationswesen der vergangenen 25 Jahre dar. "Das Geschäft mit der Information war im vergangenen Vierteljahrhundert primär durch die Digitalisierung geprägt, gefolgt von einer großen Zahl technologisch getriebener Innovationen. Für die APA waren Diversifizierung und konvergente Informationslösungen die beiden Schlüssel-Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg", erläutert Vyslozil.

1982 war die APA noch die kleinste Agentur des westlichen Europas, heute zählt sie zu den sechs größten Nachrichtenagenturen innerhalb der EU. Vyslozil erinnert sich an seinen ersten Geschäftsbericht 1983, der einen Umsatz von rund 7 Mio. Euro (98 Mio. ATS) ausgewiesen hatte. Mit einem prognostizierten Umsatz von 58 Mio. Euro für 2008 ist dieser innerhalb der vergangenen 25 Jahre auf das Achtfache gestiegen. Auch die Zahl der Mitarbeiter hat sich entsprechend entwickelt.

Waren 1983 noch 130 Mitarbeiter im Einzelunternehmen APA tätig, so umfasst die Unternehmensgruppe heute zehn operative Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mit insgesamt mehr als 500 ständigen Mitarbeitern. In vier Geschäftsfeldern (Nachrichtenagentur, Bildagentur, Informationsmanagement und Informationstechnologie) bietet sie Informationsprofis - weit über den Medienbereich hinaus -maßgeschneiderte Informationslösungen an. Im Bereich der digitalen Medienbeobachtung und Medienanalyse beispielsweise ist die APA-Gruppe heute Marktführer in Österreich.

Redaktionell hat sich die APA in den vergangenen Jahrzehnten qualitativ zum Leitmedium für das österreichische Mediensystem entwickelt. Dies zeigt sich auch in der Quantität des Meldungsstromes. Gingen 1982 im Durchschnitt 250 APA-Meldungen täglich in reiner Textform "ans Netz", so produziert das Geschäftsfeld Nachrichtenagentur heute im Tagesdurchschnitt etwa 1.300 News-Items. Diese teilen sich in 600 Basisdienstmeldungen (klassische Nachrichtenberichterstattung), 200 Finanznachrichten (spezifische Kapitalmarkt-Berichterstattung) und 500 MultiMedia-Meldungen (für Websites und mobile Lösungen inkl. Audio-und Videobeiträge). Der News-Output der APA liegt damit bei etwa einer Nachricht pro Minute. Darüber hinaus entstehen täglich etwa 1.000 Bilder zur aktuellen Berichterstattung.

All diese Entwicklungen im Informationsmanagement zeigen ihren Niederschlag natürlich auch in den technologischen Entwicklungen. Bei Einführung der EDV in der APA im Jahr 1982 bestand die gesamte Technik aus 18 Bildschirmen. Heute betreibt das Unternehmen ein ausgefeiltes digitales Informationssystem, den APA-OnlineManager, der mehr als 8.000 User mit aktuellen Informationen versorgt. Weiters stellt die APA eine der größten Fach- und Mediendatenbanken im deutschsprachigen Raum bereit, in der derzeit rund 100 Mio. Dokumente aus 600 Quellen gespeichert sind. 1982 existierte einzig ein Papierarchiv mit rund 900.000 APA-Meldungen.

"Dass sich diese Datenmengen nur mit entsprechender Infrastruktur bewältigen lassen, versteht sich. Darum betreibt die APA heute das größte Rechenzentrum der österreichischen Medien mit 350 Servern, 100 Terabyte Festplatten-Speicherkapazität und einem zweiten, redundanten Rechenzentrum", erläutert Vyslozil. Die heimischen Verlage und der ORF wie auch deutsche Verlage bedienen sich dieser Kapazitäten, die APA ist wesentlicher Outsourcing-Partner für die Medienbranche. Der Vergleich mit 1982 spricht Bände: Die oben erwähnten 18 Rechner stellten damals den Beginn eines EDV-Systems dar, überdies waren rund 100 Fernschreibgeräte im Einsatz.

"Unsere IT hat sich zu einem Spezialisten für Komplettlösungen insbesondere im spezifischen Bereich der Medien und mediennahen Anwendungen entwickelt, die Bandbreite reicht von digitalem Contentmanagement über Applikationsentwicklung bis hin zum laufenden Betrieb von IT-Systemen", fasst Vyslozil zusammen.

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