Wiener Rechnungsabschluss - SP-Rubik: "Beim Konsumentenschutz, beim Tierschutz und bei den Märkten setzt Wien neue Maßstäbe"

Wien (SPW-K) - "Bei den Märkten, beim Konsumentenschutz und beim Tierschutz hält Wien ein sehr hohes Niveau", sagte SP-Gemeinderätin Silvia Rubik in der Rechnungsabschluss-Spezialdebatte in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. Besonders beim Großmarkt Inzersdorf wurde 2007 intensiv investiert.

"Am Großmarkt Inzersdorf werden 70 Prozent allen Obsts und Gemüses sowie 50 Prozent aller Blumen in ganz Österreich umgeschlagen. In den nächsten Jahren wird eine neue Halle für Landparteien errichtet", berichtete Rubik. Im November 2007 wurde das neue Fleischzentrum "f-eins" eröffnet. "Nach 14 Monaten Bauzeit ist mit f-eins ein Großmarkt mit modernster Logistik entstanden. Die Stadt Wien investierte in das neue Fleischzentrum von 6,1 Millionen Euro und leistet damit vor allem einen Beitrag zur Sicherung von 200 Arbeitsplätzen", sagte Rubik.

Ebenfalls in Inzersdorf wurde der Spatenstich zu eine hochmodernen Abfallentsorgungsanlage gelegt. In der ersten Ausbauphase wird die neue Anlage eine Jahreskapazität von 6.600 Tonen Abfall bewältigen können, wobei durch modernste Fraktionierungen des Abfalls der Restmüll auf eine 600 Tonnen reduziert werden kann.

Im Hinblick auf die außenwirksamen Aktivitäten im Bereich Konsumentlnnenschutz stellte vor allem die Marktkampagne 2007, die im Mai am Naschmarkt gestartet wurde und bis Herbst Station auf zahlreichen Wiener Märkten gemacht hat, einen Schwerpunkt dar. "Inhaltlich bot die Marktkampagne vor allem Gelegenheit, die Beiträge der Märkte hinsichtlich der in Wien ausgezeichnet funktionierenden Nahversorgung darzustellen, sie auch als Beleg für das funktionierende kulturelle Zusammenleben zu platzieren und das bestens ausgebaute System der Lebensmittelsicherheit in der Stadt zu thematisieren", sagte die SP-Gemeinderätin.

Die Aktion ‚Kinder und Tierschutz wurde neu ins Leben gerufen. Dabei wurden den Kindern der ersten Klassen die Belange des Tierschutzes und der Tierhaltung auf kindgerechte Art näher gebracht. Im Juni 2007 feierten die Wiener Tierschutztage ihr 10-jähriges Jubiläum. Für das Wiener Tierschutzhaus wurde ein neuer Leistungsvertrag in der Höhe von jährlich 850.000 Euro abgeschlossen.

Im Zusammenhang mit den Fiakerpferden wurde eine Studie in Auftrag gegeben, die Basis für weitere Schritte sein wird. Die Studie soll im Herbst fertig gestellt sein. "Dennoch sind die Fiaker selbst verantwortlich für ihre Tiere", stellte Rubik klar.

Für den Bereich Personal ist insbesondere das im Sommer 2007 gestartete Lehrlingsprojekt zu nennen, auf dessen Basis eine Neukonzeption der Lehrlingsausbildung im Bereich der Stadt Wien entwickelt werden soll. "Die Ausbildung von Lehrlingen stellt insgesamt einen Schwerpunkt im Bereich Personal dar", sagte Rubik. Insgesamt bildet die Stadt derzeit 804 Lehrlinge in über 30 Lehrberufen aus. Bestmögliche Ausbildung und die Förderung der Ausbildung von Mädchen in nicht-traditionellen Berufen ist ein wichtiger Schlüsselfaktor.
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