Krainer zu Vilimsky: "USA ein Hort des Marxismus?"

Vermögenszuwachssteuer soll Gerechtigkeitslücke schließen

Wien (SK) - "In den meisten entwickelten Ländern der Erde gibt es eine Vermögenszuwachssteuer, so auch in den USA. Diese als Hort des Marxismus hinzustellen, kann auch nur einem FPÖ-Politiker einfallen", so SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer zu den realitätsfremden Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Vilimsky. Es sei nicht nachvollziehbar, dass hart erarbeitetes Einkommen besteuert wird, aber Einkommen aus Vermögenszuwächsen keiner Besteuerung unterliegen. "Daher ist es an der Zeit, diese Gerechtigkeitslücke, wie wir das mit dem Koalitionspartner vereinbart haben, zu schließen", betonte Krainer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Regelung soll so ausgestaltet werden, dass 90 Prozent der Bevölkerung niemals in ihrem Leben mit der Vermögenszuwachssteuer belastet werden, aber die in die hunderttausende Euro gehenden Spekulationsgewinne durch eine gerechte Besteuerung zur Finanzierung des Gesundheitssystems herangezogen werden, so Krainer in Richtung Vilimsky. "Dass davon der Mittelstand betroffen sei, ist genau so falsch wie die Behauptung, dass es sich die Stiftungen haben richten können. Denn die Stiftungen zahlen auch Vermögenszuwachssteuer." Vilimsky habe jedenfalls veranschaulicht, dass es ihm nicht um sachliche Kritik geht - "denn sonst hätte er sich etwas genauer mit dieser Materie beschäftigt", so Krainer. (Schluss) ps

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