Kdolsky-Aufruf zum Blutspenden: Blutspender/innen versorgen unser Gesundheitswesen mit lebenswichtigen Blutkonserven - "Wer Blut spendet kann Leben retten"

Ab sofort keine Altergrenze mehr für Blutspender/innen

Wien, 18. Juni 2008 (OTS) - Blut spenden kann Leben retten. Gemäß diesem Motto ging die Gesundheitsministerin mit gutem Beispiel voran und spendete gestern, gemeinsam mit zahlreichen österreichischen Prominenten, ihr Blut im Rahmen der Verleihung des "Blood Award 2008". Diese Auszeichung wird Unternehmen verliehen, die in betrieblichen Blutpendeaktion besonders initiativ geworden sind. "Die vielen Blutspender/innen in Österreich sorgen mit ihrem persönlichen Einsatz freiwillig und unentgeltlich für die Versorgung unseres Gesundheitswesens mit lebenswichtigen Blutkonserven. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken", sagte die Gesundheitsministerin. "Mein Dank gebührt aber auch allen Mitarbeiter/innen in den Blutspendezentralen, die mit großartigen Spendenaktionen die Bevölkerung zum Blutspenden animieren", so die Ministerin weiter. "Ich appelliere deshalb an die Österreicherinnen und Österreicher, sich verstärkt in den Dienst der Mitmenschen zu stellen und sich an lebensrettenden Blutspendeaktionen zu beteiligen".

Um das Blutspenden künftig zu erleichtern, hat die Gesundheitsministerin die Blutspenderverordnung geändert. "Ab sofort gibt es keine Altersgrenze mehr für Blutspender/innen. Das ist ist ein wichtiger Schritt, um die flächendeckende Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit sicheren Blutprodukten zu gewährleisten", bekräftigte Kdolsky. Vor allem in der Notfallmedizin und bei Bluttransfusionen leisten Blutspenderinnen und -spender einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. "Strenge Blutspende- Qualitätskriterien garantieren eine hohen Sicherheitsgrad sowohl für Spender/innen als auch für Empfänger/innen", so Kdolsky. Derzeit werden in Österreich jährlich rund 500.000 Blutabnahmen durchgeführt.

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