BZÖ-Scheuch zur Pflegeheim-Diskussion: Schaunig-Kandut soll keine Schauermärchen erzählen

BZÖ will bestehende Heime und Arbeitsplätze absichern

Klagenfurt (OTS) - "In der laufenden Pflegediskussion versucht Schaunig-Kandut bewusst, die Gemeinden zu verunsichern, in dem sie falsche Gerüchte ausstreut. Dabei ist sie selbst Schuld an der Misere. Im Gegensatz zu den Aussagen der Soziallandesrätin haben uns besorgte Meldungen aus bereits bestehenden Standortgemeinden und vielen privaten Betreibern erreicht. Mit ihrem unausgereiften und nicht ausgereiften Standortkonzept gefährdet Schaunig-Kandut bestehende Heime und Arbeitsplätze. Sie soll daher keine Schauermärchen über das BZÖ erzählen", sagt BZÖ-Klubobmann LAbg. Kurt Scheuch.

Scheuch betont, dass das BZÖ nicht an der dezentralen Versorgungsstruktur der Kärntner Pflegeheime rütteln wolle. Allerdings solle es den Heimbetreibern möglich gemacht werden, im Bedarfsfall von der derzeit herrschenden 50-Betten-Regelung abzurücken und eine Aufstockung auf 75 Betten vorzunehmen. Darunter würde die Qualität der Pflege nicht leiden, da eine Unterteilung in kleinere Pflegeeinheiten weiterhin möglich sein. Auch die Sozialhilfeverbände und somit die Gemeinden würden von einer solchen Maßnahme profitieren. Dem BZÖ gehe es auch darum, bestehende Heime und somit Arbeitsplätze zu sichern. "Wir wollen bestehende Heime erhalten und wenn nötig ausbauen. Dies wäre in vielen Fällen effizienter als Neubauten. Das Geld, das wir dadurch ersparen, soll lieber in Mitarbeiter investiert werden. Wie die Soziallandesrätin sicherlich weiß, gibt es in diesem Bereich ein großes Manko. Es mangelt vor allem an diplomierten Kräften. Hier soll Schaunig-Kandut etwas tun", so Scheuch.

In das Stammbuch der Gemeinden sei geschrieben, dass durch den unausgereiften Schaunig-Plan die Kommunen in die Schuldenfalle tappen werden. Jetzt schon stellen die Beiträge für die Sozialhilfeverbände für die Gemeindebudgets beinahe eine unerträgliche Last dar. "Das von Landesfinanzreferent Haider bereitgestellte Geld für soziale Projekte soll in die Menschen und nicht in Häuser investiert werden. So ist eine gerechte Anhebung des Sockelbetrages ein Gebot der Stunde und eine direkte Investition in die Pflegequalität", erklärt Scheuch.

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