PRÖLL: Bäuerliche Einkommen entwickeln sich positiv

Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen - Erfolgreiche Agrarpolitik mit stabilen Rahmenbedingungen

Wien (OTS) - Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft sind 2007 gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt aller Betriebe um 14 Prozent gestiegen, sie betragen 25.462 Euro je Betrieb. Je Arbeitskraft beträgt die Steigerung 15 Prozent. Der Wert je Arbeitskraft macht 19.632 Euro aus. Damit ist die Landwirtschaft in Österreich gut aufgestellt, fast alle Sparten entwickelten sich positiv. Neben der primären Funktion als Produzent von gesunden Lebensmitteln und der in Österreich wichtigen Rolle als Landschaftspfleger wird die Energieproduktion zunehmend zu einem tragfähigen Standbein. Es liegt an uns, diesen Weg konsequent weiter zu gehen, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll anlässlich der ersten Ergebnisse der Einkommensschätzung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe.

Im Jahr 2007 konnten mit Ausnahme der Veredelungsbetriebe alle Betriebsformen Einkommenssteigerungen verbuchen. Die Dauerkulturbetriebe weisen mit 38 Prozent die höchste Steigerung aus. An zweiter Stelle liegen die Marktfruchtbetriebe mit einer Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Jahr 2006, gefolgt von den Forstbetrieben mit einem Plus von 20 Prozent.

Die Einkommen in der Tierhaltung stiegen insgesamt um 5 Prozent. Davon verbesserten sich die Einkommen der Futterbaubetriebe um 7 Prozent, dort konnten die gestiegenen Erzeugermilchpreise die erhöhten Futtermittel- und Energiepreise kompensieren. Die Veredlungsbetriebe verzeichneten gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 8 Prozent, wobei es hier in erster Linie die Betriebe mit Schweinehaltung waren, die schlechter abschnitten, während die Betriebe mit Geflügel ein leichtes Plus verzeichnen konnten.

Die Gründe für die Einkommenssteigerung sind in der Ertragssteigerung von 9 Prozent im Durchschnitt aller Betriebe begründet, wobei insbesondere die Bodennutzung mit 40 Prozent Steigerung gegenüber 2006 besonders zum Einkommensplus beigetragen hat.

"Die österreichische Agrarpolitik hat - im Gegensatz zu vielen anderen EU-Ländern - dafür Sorge getragen, dass nicht nur bei den politischen, sondern auch den finanziellen Rahmenbedingungen Stabilität herrscht und kein einziger Euro in Brüssel liegen geblieben ist," so Pröll abschließend.

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