Hofer: Kilometergeld-Erhöhung verfehlt ihre Wirkung in der Tiefe

Zu gering und bei weitem nicht für alle Autofahrer entlastend

Wien (OTS) - Die lächerliche Erhöhung des Kilometergeldes sei in der Tat nicht mehr als eine "Mogelpackung", so der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer. Er schließt sich vollinhaltlich der Kritik des stellvertretenden Bundesgeschäftsführers der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Karl Proyer an.

Nicht nur die bei weitem nicht ausreichende Höhe der Anhebung des Kilometergeldes, sondern auch die Verunmöglichung diese überhaupt "dauerhaft als arbeitsrechtlichen Anspruch in den Kollektivverträgen zu verankern" - wie Proyer beschreibt - seien deutliche Hinweise, so Hofer, wie wenig nachhaltig die rot-schwarze Regierung eine tatsächliche Entlastung der Bevölkerung umsetzen wolle, um eine wirklich tiefgehende entlastende Wirkung zu erzielen. Er formuliert in diesem Zusammenhang zwei freiheitliche Forderungen, wonach erstens der Arbeitnehmer künftig - so wie jeder Unternehmer - die berufsbedingten Fahrtkosten bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen können solle und zweitens, als Sofortmaßnahme für den Pendler, die Möglichkeit eingeräumt werden solle, statt der Pauschale ein Jahresticket für den öffentlichen Verkehr zu erhalten.

Die Anhebung von Kilometergeld und Pendlerpauschale sei zwar im Grunde richtig und eine alte freiheitliche Forderung, die man schon viel früher hätte umsetzen müssen, betont Hofer. Er sagt aber auch, dass diese Maßnahme nicht allen Autofahrern nutze. "Was haben Eltern, die ihre Kinder täglich in den Kindergarten oder in die Schule bringen müssen, davon?" Auch diese müssten von der Regierung bei Benzinpreis-Entlastungspaketen berücksichtigt werden, hält Hofer fest. Es gebe also für die große Koalition noch mehr als genug zu tun, mit weitgefächerten Maßnahmen wirkliche Entlastungen für die Autofahrer zu bieten.

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