LR Scheuch: Enttäuschung über ablehnende Haltung der anderen Parteien gegenüber Fairnessabkommen

"Abkommen sollte wichtige Projekte schützen, doch anscheinend ist Fairness nicht gefragt"

Klagenfurt (OTS) - "Es ist schade und eigentlich beschämend für die Vertreter der SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen, dass man es von vornherein ablehnt, menschlich fair und politisch korrekt miteinander umzugehen", so kommentierte Landesrat Uwe Scheuch die Reaktion der anderen Parteien auf seine Einladung zur Unterzeichnung des Fairnessabkommens für Oberkärnten.

Scheuch wollte in einer gemeinsamen Übereinkunft sicherstellen, dass im bevorstehenden Wahlkampf wichtige Projekte für die Region nicht ins parteipolitische Hick-Hack hineingezogen werden.

Weiters wäre es ihm ein besonderes Anliegen auch persönliche Angriffe und Diffamierungen zu verhindern. "Aus meiner Sicht wäre es eine große Chance gewesen, den Menschen zu zeigen, dass sich Politik über positive Leistungen in der Region definieren kann. Die Leute wollen keinen Streit", so Scheuch weiter.

Er werde für sich und seine Fraktion auf jeden Fall an dieser Fairness festhalten. "Wenn Köfer, Hueter und Co. ein Fairnessabkommen nicht unterschreiben wollen, so wird das sicher seinen Grund haben", so Uwe Scheuch abschließend.
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Zum besseren Verständnis folgend nun die wichtigsten Passagen aus dem Brief des Fairnessabkommens:

...." möchte ich mit diesen Schreiben alle Parteien, bzw. deren politischen Vertreter, welche die Interessen der Region Oberkärnten vertreten, aufrufen auch in Zukunft mit Fairness und Korrektheit vorzugehen."

.... "Mir ist es als Vertreter Oberkärntens in der Landesregierung wichtig, dass Leuchtturmprojekte wie z.B. Goldeckausbau, Pier One, B 100, Katschbergentwicklung, Naturpark Lesachtal, Weiterentwicklung Nassfeld, sowie sämtliche Krankenhäuser in den Bezirken Spittal und Hermagor außer Streit zu stellen. Aus diesem Grund darf ich dich recht herzlich zur offiziellen Unterzeichnung des Fairnessabkommens für Oberkärnten einladen"...

... "Für uns sollte im Vordergrund stehen, im Sinne der Bevölkerung zu entscheiden! Aus diesem Grund verpflichten sich die Unterzeichner, einen fairen Wahlkampf zu führen, der vom Respekt für die politischen Mitbewerber geprägt ist, welcher auf Fakten beruht und von Wahlprogrammen bestimmt ist, auf Diffamierungen und ehrverletzende Bemerkungen verzichtet und zum Wohle der Bevölkerung von Oberkärnten geführt wird...."
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