PARTIK-PABLE: "SPÖ und Grüne versuchten Grasser an den Pranger zu stellen"

"Auskunftspersonen sind vor untergriffigen Fragemethoden zu schützen"

Wien (OTS) - Die BZÖ-Expertin im Untersuchungsausschuß Dr. Helene Partik-Pable übte heute Kritik an der Befragung von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser vor allem durch Grünabgeordneten Peter Pilz. "Peter Pilz bombardierte Grasser mit Fang- und Suggestivfragen gepaart mit permanenten Unterstellungen, ohne daß seine Fragestellungstaktik vom Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses beziehungsweise vom Verfahrensanwalt untersagt wurde", sagte Partik-Pable."Es wurde einmal mehr versucht, den ehemaligen Finanzminister an den Pranger zu stellen."

"Die Führung des Untersuchungsausschuß ist in Frage zu stellen, denn ein solches Vorgehen kann in einem Verfahren, das einem Gerichtsverfahren ähnelt, nicht hingenommen werden. Auskunftspersonen sind als Zeugen vor untergriffigen Fragemethoden zu schützen. Ich appelliere an den Verfahrensanwalt, sich vermehrt einzubringen, um die gesetzliche Vorgangsweise gewährleisten zu können, damit auch Abgeordnete - wie eben Peter Pilz - in die Schranken gewiesen werden können. Von den heute erneut aufgewärmten Vorwürfen gegen Grasser blieb einmal mehr nichts übrig", schloß Partik-Pable.

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