Wiener Grüne fordern Rechte bei Lärmbelästigung

Wien (OTS) - Eine Überarbeitung des existierenden Umgebungslärmschutzgesetzes zugunsten einer Rechtsmöglichkeit für von Lärm betroffene Wienerinnen und Wiener forderte am Mittwoch der Umweltsprecher der Wiener Grünen, GR Rüdiger Maresch, im Rahmen eines Mediengespräches. Die bestehende Gesetzeslage sehe dies nicht vor, ein entsprechender Antrag wird beim nächsten Landtag eingebracht. Weiterer Kritikpunkt: Wien sei bei der seitens der EU vorgeschriebenen Erstellung von regionalen Lärmkarten säumig, das darin vorgeschriebene Bürgerbeteilungsverfahren fände ebenfalls nicht statt.

Im März des heurigen Jahres starteten die Wiener Grünen eine Anti-Lärm-Kampagne. Insgesamt haben sich darauf 193 betroffene mit 207 Lärmproblemen an die Grünen gewandt. Bei 40 Beschwerden unternahmen die Grünen eigenen Kurzzeit-Lärmmessungen. Laut Maresch gebe es einige Orte in Wien, wo die "vollgefüllte Fan Zone Wien bei einem im Wohnzimmer ist und dies das ganze Jahr". In Summe seien eine Fülle an Verbesserungen gegen Lärm notwendig: Flugverbote in der Nacht, Lärmschutzwände, entsprechende Fenster, aber auch Geschwindigkeitsreduktionen zählen dazu.

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