HAUBNER: BZÖ für Beratungspflicht vor Eheschließungen

50 Prozent aller Ehen werden geschieden - Chance soll steigen, dass Ehe und Partnerschaft gelingt

Wien (OTS) - Aufgrund der hohen Scheidungsgrate in Österreich forderte heute die BZÖ-Familiensprecherin NAbg. Ursula Haubner eine Beratungspflicht vor Eheschließungen. "Fast die Hälfte aller Ehen wird wieder geschieden. Dies ist ein Rekordwert. Durch eine solche Beratung soll die Chance steigen, dass Ehe und Partnerschaft auch gelingt - insbesondere im Interesse der Kinder". Diese Gespräche bzw. Beratungen sollen von den Familienberatungsstellen durchgeführt und die Kosten von der öffentlichen Hand übernommen werden.

Haubner verwies in diesem Zusammenhang auf die Pläne der Justizministerin, vor Scheidungen eine verpflichtende Beratung einzuführen. "Auch der Schritt in ein gemeinsames Leben erfordert die Beratung in rechtlichen und familiären Fragen", so die BZÖ-Familiensprecherin.

Haubner forderte diesbezüglich eine Initiative der zuständigen Justizministerin Berger. "Viele Organisationen haben bereits darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche Beratung vor einer Eheschließung sinnvoll und notwendig wäre. Die Gesellschaft muss ein Interesse daran haben, dass Frauen und Männer nicht nur heiraten, sondern die Ehe auch hält", so Haubner abschließend.

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