GROSZ warnt SPÖ vor Zustimmung zur Pensionsautomatik

SPÖ soll unsoziales Pensionspaket gemeinsam mit BZÖ im Parlament entschärfen

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz warnte heute nach den Aussagen von ÖVP-Chef Molterer die SPÖ der unsozialen Pensionsautomatik zuzustimmen. "Wenn SPÖ-Chef Faymann und sein Gefolge hier keine Änderungen erreichen, dann können sie sich ihren wackeligen Neustart gleich wieder in die Haare schmieren. Dieses grausliche Pensionspaket von Buchinger und Bartenstein ist die erste Bewährungsprobe für die neue SPÖ-Führung, um zu zeigen, ob sie den Unmut und den Protest der Wähler und Funktionäre auch verstanden hat. Anhand dieses Beispiels wird sich entscheiden, ob es die SPÖ ernst meint, oder ob Faymann den unsozialen roten Belastungskurs seit dem Regierungsantritt fortsetzt und den Österreicherinnen und Österreichern wieder einmal in den Rücken fällt", betonte Grosz.

Der BZÖ-Generalsekretär bot der SPÖ an, dieses unsoziale Pensionspaket gemeinsam mit dem BZÖ und anderen Parteien im Parlament auch im Interesse künftiger Generationen zu entschärfen. "Wenn die SPÖ wieder bereit sein sollte, auf den Boden der sozialen Gerechtigkeit zurückzukehren, dann sind wir gerne bereit, gemeinsam auf parlamentarischer Ebene Initiativen zu setzen."

"Sollten Faymann und Co jedoch der unmenschlichen Pensionsautomatik zustimmen und damit massive Pensionskürzungen und ein Pensionsantrittsalter von 70 Jahren verantworten, dann ist jede personelle Änderung sinn- und zwecklos. Denn dann ist die SPÖ endgültig am Ende", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003