Razborcan: SPNÖ fordert Verbesserungen für Pendler im Verkehrsverbund Ostregion

Neue Zoneneinteilung im VOR und Fusion mit dem Verkehrsverbund Burgenland-Wien

St. Pölten, (SPI) - Seit Jahren stagniert der Anteil des öffentlichen Verkehrs in Niederösterreich bei rund 20 %. Der geringe Anteil ist größtenteils nicht auf den Unwillen der Menschen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, zurückzuführen, sondern das Angebot passt einfach in vielen Regionen nicht. So ist etwa der Anteil des öffentlichen Verkehrs in Gemeinden entlang der Schnellbahnlinien bei rund 50 % und mehr. "Tausenden PendlerInnen bleibt einfach nichts anderes übrig, als den eigenen PKW zu benutzen - und das trotz steigender Kosten durch die massiv gestiegenen Treibstoffpreise. Die SPNÖ fordert nun dringend notwendige Verbesserungen ein. Im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Untersuchungen zur Neustrukturierung der Zoneneinteilung innerhalb des VOR sollte es zu einer Ausweitung der Wiener Kernzone kommen, ebenso sollen die Zonenüberschreitungen ‚kundenfreundlicher’ werden, was auch die Fahrpreise senkt. Auch denkt die SPÖ an eine Zusammenführung des VOR mit dem Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland", so der Verkehrssprecher der SPNÖ, LAbg. Gerhard Razborcan. ****

Eine weitere Herausforderung ist der Ausgleich zwischen städtischen und ländlichen Regionen. "In den Ballungsräumen gibt es durchaus ein attraktives Angebot, im ländlichen Raum, wo in Niederösterreich mehr als 70 % der Bevölkerung leben, gibt es einiges zu verbessern. Leider wurden in den letzten Jahren viele Bahnlinien geschlossen, aber auch Buslinien eingestellt bzw. der Fahrplan ausgedünnt. Hier ist die öffentliche Hand gefordert, den LandesbürgerInnen eine attraktive Alternative zum PKW anzubieten. Ohne zusätzliche Finanzmittel für neue Buslinien wird es nicht gehen, doch die PendlerInnen erwarten sich berechtigter Weise Unterstützung - denn Pendeln darf nicht zum ‚Luxus’ werden", so Razborcan.
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