Vilimsky zu Molterer: Idente Verhaltensmuster der ÖVP gegenüber SPÖ wie damals gegenüber FPÖ vor Knittelfeld

Politische Voraussetzungen ideal dafür, dass FPÖ schon in wenigen Jahren die SPÖ in der Stimmengunst überholt - Politisches Match um Platz 2 eröffnet!

Wien (OTS) - "Was seit geraumer Zeit die ÖVP gegenüber der Kanzlerpartei SPÖ praktiziert, ist ein absolut identes Verhaltensmuster, wie es die ÖVP gegenüber der FPÖ in der Vor-Knittelfeld-Ära gemacht hat. Die ÖVP gleicht erneut einer schwarzen Witwe, die ihrem Partner völlig die Luft abschnürt, ihn in eine Existenzkrise führt und danach politisch zu verspeisen beabsichtigt." Dies stellt heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky fest.

Das apodiktische Festhalten der ÖVP an einer völlig unsozialen, ungerechten Politik, wie etwa der Pensionsautomatik mit einem gleichzeitigen Junktim der Koalition sei Ausdruck völliger Präpotenz und Abgehobenheit der ÖVP. Faymann habe damit die Wahl, entweder einen neuerlichen Kniefall vor der neoliberalen ÖVP-Politik zu machen oder Österreich in ein Neuwahl-Szenario zu führen. "Ich gehe davon aus", so Vilimsky, "dass Faymann hier umfallen wird und gleich zu Beginn seiner Amtsperiode als geschäftsführender SPÖ-Obmann irreparablen Schaden an sich und der SPÖ herbeiführen wird. Die FPÖ kennt dieses Verhalten der ÖVP nur allzu gut, denn die ÖVP ist es gewohnt, in einer Schwächephase ihres Partners kiloweise Salz in offene Wunden zu streuen und dies auch noch als "Arbeit für Österreich" zu bezeichnen", so der FPÖ-Generalsekretär.

Da die aktuelle Lösung mit Gusenbauer als Kanzler und Faymann als geschäftsführendem Obmann eine Provokation für den mächtigen Wiener SPÖ-Chef Häupl ist, könne davon ausgegangen werden, dass spätestens im Sommer eine Palastrevolution erfolgen werde. "Häupl wird seine Getreuen spätestens im August in der Toskana um sich scharen und einen Putsch für den Oktober-Parteitag in die Wege leiten, geht es doch immerhin darum, dass die bevorstehenden Landtagswahlen in Salzburg, Oberösterreich und Kärnten zu weiteren Erdrutschverlusten in der SPÖ führen werden", so Vilimsky. Häupl könne sich heute schon an einer Hand abzählen, dass seine absolute Mehrheit in Wien Geschichte sein werde und er unter 40 Prozent fallen werde.

"Die politischen Voraussetzungen sind optimal dafür, dass die FPÖ die SPÖ spätestens bei den übernächsten Bundeswahlen in der Wählergunst überholen wird. Wir postulieren an uns selbst den Anspruch, die neue soziale Heimatpartei für Österreich zu sein. Sozialpolitik ist heute bei der FPÖ zu Hause, während die SPÖ - um mit den Worten der aktuellen Frankfurter Rundschau zu sprechen - eine "aussterbende Partei" ist", so Vilimsky. Mit der aktuellen Implosion der SPÖ werde in der österreichischen Politlandschaft kein Stein auf dem anderen bleiben.

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