Gradauer: Bundespolizeidirektion Wien verweigert Umsetzung der Empfehlungen des Rechungshofes

"Vermute politische Gründe für diese Reformunwilligkeit."

Wien (OTS) - "Die Bundespolizeidirektion Salzburg hat die Kritik
des Rechnungshofes von 2004 ernst genommen und bis auf zwei Empfehlungen alles umgesetzt. Ganz im Gegenteil dazu hat die Bundespolizeidirektion Wien keinen der Vorschläge des Rechnungshofes umgesetzt." Das sei das Ergebnis einer neuerlichen Überprüfung durch den Rechnungshof, sagt der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich. Diese Ignoranz der Wiener Polizeidirektion habe dem Steuerzahler in den Jahren 2004 bis 2007 35,6 Mio. Euro gekostet, ärgert sich Gradauer.

Bundesminister Platter habe jetzt doch eine Umsetzung der Reformvorschläge in den nächsten zwei Jahren in Aussicht gestellt, so Gradauer, doch "diese Verzögerung wird dem Steuerzahler abermals viel Geld kosten, das für die Sicherheit in Österreich besser eingesetzt werden könnte. Ich vermute politische Gründe hinter der Reformunwilligkeit der Wiener Polizei".

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