Umfahrung von Pischelsdorf wertet die Region stark auf

Pröll: Entlastet Siedlungsgebiet vom Verkehr

Wien (OTS) - Für das aufstrebende Tullnerfeld und die Bevölkerung bringt die Umfahrung von Pischelsdorf eine Reihe von Verbesserungen, vor allem aber eine höhere Lebensqualität für die Bürger und eine bessere Anbindung der Betriebsansiedlungen an den Zentralraum. "Damit wurde ein Projekt verwirklicht, das Niederösterreich seit langem mit Nachdruck verfolgt", stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 16. Juni, bei der Eröffnung fest. Schon seit Jahren sei die Bevölkerung aus der Region mit dem Problem konfrontiert, dass sich der LKW-Verkehr im Ortszentrum durch die Produktionsstandorte der Donau-Chemie, AVN, EVN sowie durch die neue Bio-Ethanol-Anlage der Firma Agrana stark erhöht habe.

Die nun fertig gestellte Entlastungsstraße sei somit seit Jahren ein Anliegen der Bevölkerung und wurde vom Land mit Nachdruck umgesetzt, so Pröll. Zudem habe man es geschafft, die Mobilität zu kanalisieren und ein Florieren der Wirtschaft sowie eine Erhöhung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit im Ortsgebiet zu erreichen. Die ständige Einbindung der Bürger in das Projekt sowie die Umweltverträglichkeit seien wesentliche Kriterien für dieses Bauvorhaben gewesen, das den modernsten Standards entspreche.

Von der rund 1,4 km langen Umfahrungsstraße für Pischelsdorf sind die Gemeinden Zwentendorf und Langenrohr betroffen. Die 7,5 m breite Entlastungsstraße beginnt im Bereich der Werkseinfahrt der Donau-Chemie und verläuft nördlich von Pischelsdorf. Zur Querung des Perschling-Altarms wurde eine 25 m lange Stahlbetonbrücke errichtet. Rund 150 m nach dem östlichen Ortsende von Pischelsdorf mündet die neue Umfahrung mit einem Kreisverkehr in die Landesstraße L112 ein. Zum besseren Schutz der Anrainer vor dem Verkehrslärm wurde aus einer Länge von rund 350 m, beginnend im Bereich der Donau-Chemie, ein fast 5 m hoher Lärm-Schutzwall errichtet. Für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr wurde zwischen dem Kreisverkehr und der neuen Brücke über den Perschling-Altarm der bestehende Begleitweg adaptiert.

Die Bauarbeiten für die Umfahrung, welche das Ortsgebiet vom Verkehr um rund 80% entlastet, wurde in neun Monaten abgeschlossen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 2,7 Millionen Euro, wobei rund 2,2 Millionen vom Land Niederösterreich und rund 0,5 Millionen Euro von der Agrana getragen werden.

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