- 16.06.2008, 15:18:05
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Strache: SPÖ installiert nächsten Apparatschik - Tiefe Demütigung für Gusenbauer
Prolongierung des Leidens, aber keine Lösung - SPÖ in tiefer Personal- und Sinnkrise
Wien (OTS) - Eine Prolongierung des Leidens, aber keine Lösung
sieht FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in der Bestellung von
Infrastrukturminister Faymann zum geschäftsführenden SPÖ-Chef, die
eine tiefe Demütigung Gusenbauers darstelle. Zudem stelle sich die
Frage, wie weit Faymann dann noch seinen Verpflichtungen in einem der
größten und wichtigsten Ressorts der Republik nachkommen werde.
Wie nicht anders zu erwarten, sei die Entscheidung des SPÖ-Präsidiums
"weder Fisch noch Fleisch", kommentierte Strache. Anstatt endlich
neue Wege zu beschreiten installiere man den nächsten Apparatschik.
Faymann stehe ebenso wie Gusenbauer für Abgehobenheit und
Bürgerferne, Basisarbeit sei ihm völlig fremd. Schon in seiner Zeit
als Wiener Stadtrat habe er die SPÖ-Mitglieder und -Wähler
hauptsächlich vergrault.
Mit Faymann mache die SPÖ einen weiteren großen Schritt auf ihrem
rasanten Weg nach unten, führte Strache weiter aus. Diese Partei habe
die Zeichen der Zeit gründlich übersehen. Die Krise der SPÖ sei ja
nicht nur eine Personalkrise, sondern auch eine Sinnkrise. Allein mit
dem Austauschen von Gesichtern sei es nicht getan. Denn am asozialen
Kurs der SPÖ werde sich dadurch nichts ändern. Der kalte Technokrat
Faymann sei auch kein Signal an die Arbeitnehmer. Das vorläufige
Bauernopfer in diesem tristen Spiel heiße Kalina, von Winterauer habe
man ohnehin nie etwas gehört. Dass Doris Bures
Bundesgeschäftsführerin werde, könne man nur mehr als das
I-Tüpfelchen auf der ganzen SPÖ-Groteske betrachten.
Insgesamt zeige diese ganze Entwicklung, wie notwendig die FPÖ als
soziale Heimatpartei für Österreich sei, meinte Strache. Mit Faymann
werde der soziale Winter in dieser Republik noch frostiger. Die FPÖ
sei das einzige Gegenwicht und kümmere sich um die Interessen und
Sorgen der österreichischen Bevölkerung.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub
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