Strache: SPÖ installiert nächsten Apparatschik - Tiefe Demütigung für Gusenbauer

Prolongierung des Leidens, aber keine Lösung - SPÖ in tiefer Personal- und Sinnkrise

Wien (OTS) - Eine Prolongierung des Leidens, aber keine Lösung sieht FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in der Bestellung von Infrastrukturminister Faymann zum geschäftsführenden SPÖ-Chef, die eine tiefe Demütigung Gusenbauers darstelle. Zudem stelle sich die Frage, wie weit Faymann dann noch seinen Verpflichtungen in einem der größten und wichtigsten Ressorts der Republik nachkommen werde.

Wie nicht anders zu erwarten, sei die Entscheidung des SPÖ-Präsidiums "weder Fisch noch Fleisch", kommentierte Strache. Anstatt endlich neue Wege zu beschreiten installiere man den nächsten Apparatschik. Faymann stehe ebenso wie Gusenbauer für Abgehobenheit und Bürgerferne, Basisarbeit sei ihm völlig fremd. Schon in seiner Zeit als Wiener Stadtrat habe er die SPÖ-Mitglieder und -Wähler hauptsächlich vergrault.

Mit Faymann mache die SPÖ einen weiteren großen Schritt auf ihrem rasanten Weg nach unten, führte Strache weiter aus. Diese Partei habe die Zeichen der Zeit gründlich übersehen. Die Krise der SPÖ sei ja nicht nur eine Personalkrise, sondern auch eine Sinnkrise. Allein mit dem Austauschen von Gesichtern sei es nicht getan. Denn am asozialen Kurs der SPÖ werde sich dadurch nichts ändern. Der kalte Technokrat Faymann sei auch kein Signal an die Arbeitnehmer. Das vorläufige Bauernopfer in diesem tristen Spiel heiße Kalina, von Winterauer habe man ohnehin nie etwas gehört. Dass Doris Bures Bundesgeschäftsführerin werde, könne man nur mehr als das I-Tüpfelchen auf der ganzen SPÖ-Groteske betrachten.

Insgesamt zeige diese ganze Entwicklung, wie notwendig die FPÖ als soziale Heimatpartei für Österreich sei, meinte Strache. Mit Faymann werde der soziale Winter in dieser Republik noch frostiger. Die FPÖ sei das einzige Gegenwicht und kümmere sich um die Interessen und Sorgen der österreichischen Bevölkerung.

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