Klarstellung der ÖBB zu Berichten über Finanz-Gutachten

Wien (OTS) - Zu den aktuellen Medienberichten über Gutachten zu
den Finanzgeschäften der ÖBB hält die ÖBB-Holding AG folgendes fest:

Diese Finanzgeschäfte wurden bereits im Jahr 2005 abgeschlossen -noch unter einem anderen Management und anderen Eigentümervertretern.

Die jüngsten Medienberichte über die Gutachten von Prof. Zehetner und Deloitte beinhalten keine neuen Informationen. Die Finanzgeschäfte mit einem Volumen von 613 Mio. Euro waren bereits in der Bilanz des Geschäftsjahres 2006 enthalten und auch im dazugehörigen Prüfbericht der Wirtschaftsprüfer.

Die in den Berichten genannten Verluste von 275 Mio. Euro aufgrund der Transaktionen können die ÖBB nicht nachvollziehen. Im Gegenteil:
Die ÖBB haben entsprechend der kaufmännischen Sorgfalt für diese Finanzgeschäfte die notwendigen Rückstellungen in den Bilanzen 2006 und 2007 gebildet. Die angesprochene Summe kann daher nur als reiner Buchverlust aufgrund von Rückstellungen gemeint sein. Ob aus den Finanzgeschäften überhaupt ein Verlust entstehen wird, kann erst am Ende der Laufzeit beurteilt werden.

Da die Verträge mit der Deutschen Bank rund um diese Finanzgeschäfte nicht einseitig aufgelöst werden können, haben die ÖBB Anwälte mit einer Prüfung aller Möglichkeiten zum Ausstieg beauftragt.

Künftig werden die ÖBB entsprechend den Vorgaben des Eigentümers und des Aufsichtsrates keine derartigen Finanzgeschäfte mehr durchführen werden.

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Alfred Ruhaltinger
ÖBB-Holding AG
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